Nach Unfall auf der Bremsscheibe weiter gefahren

09.01.2006

Ein Unfall besonderer Art ereignete sich am frühen Freitagmorgen des 06. Januars 2006 auf der Staatsstraße von Glashütten nach Mistelgau. Eine 35-jährige Fiesta-Fahrerin hatte dort wegen überhöhter Geschwindigkeit in einer Kurve die Herrschaft über ihren Fiesta verloren und landete an einer Böschung. Sie hatte dabei ihr rechtes Vorderrad verloren, fuhr aber auf der Bremsscheibe weiter in Richtung Mistelgau, bis sie schließlich nach rechts von der Fahrbahn abkam und an einer Böschung umzukippen drohte. Die Feuerwehrleute aus Glashütten und Mistelgau stabilisierten das Fahrzeug, bis die leicht verletzte Fahrerin unter Mithilfe einer Notärztin sowie der Rettungssanitäter gerettet und behandelt werden konnte. Zudem wurde die Staatsstraße in beiden Richtungen für die Dauer der Rettung gesperrt um ein sicheres Arbeiten zu gewährleisten. Als Einsatzleiter waren KBI Armin Meyer sowie KBM Reinhard Pichl an der Unfallstelle.

An ihrer ersten Unfallstelle war die Frau gegen eine Warnbake und mehrere Bäume gefahren und nach 40 Metern Fahrt neben der Fahrbahn wieder auf die Straße gekommen. In Volsbach drehte sie dann um und fuhr über Glashütten nach Mistelgau. Auf der dortigen Staatsstraße war sie dann aufgefallen, weil sie funkensprühend aufgrund des fehlenden Rades auf der Bremsscheibe weiterfuhr. Der Gesamtschaden beläuft sich auf über 3.000 Euro. Sie selbst konnte nach ambulanter Behandlung das Krankenhaus verlassen.

Der Unfallhergang wurde mitgeteilt durch das Polizeipräsidium Oberfranken.
Über den Einsatz der Feuerwehr: Sven Kaniewski, FB ÖA Inspektion II

nach oben
der Landkreis Bayreuth - Vielfalt & Visionen Bezirksfeuerwehrverband BFV Oberfranken e.V. LFV Bayern e.V Der Deutsche Feuerwehrverband