Dieselkraftstoff verunreinigte Autobahn
03.04.2006
Mehrere hundert Liter Dieselkraftstoff ergossen sich bei zwei Verkehrsunfällen
am frühen Montagmorgen auf die Autobahn A9.
Zwischen den Anschlussstellen Pegnitz und Weidensees verlor ein bislang unbekannter
Lkw eine Bremstrommel auf der Autobahn A 9. Mehrere nachfolgende Fahrzeuge konnten
dem Hindernis nicht mehr ausweichen und fuhren über die umherliegenden
Teile.

300 Liter Dieselkraftstoff ausgelaufen
Während es bei drei Pkws lediglich Blechschaden gab, wurde bei einem Sattelzug
der Tank beschädigt. Ca. 300 Liter Dieselkraftstoff liefen aus und verursachten
eine ca. 500 Meter lange Ölspur.
Die Feuerwehr aus Pegnitz sicherte den Treibstofftank, streuten die Ölspur
ab und fingen den austretenden Kraftstoff auf. Zur Fahrbahnreinigung musste
die Autobahnmeisterei mit der Kehrmaschine ausrücken. Da der Dieselkraftstoff
teilweise in das Erdreich neben der Fahrbahn gesickert war, zog die Einsatzleitung
der Feuerwehr das Wasserwirtschaftsamt und das Landratsamt hinzu.
Nur wenige Minuten später unterschätzte ein Sattelzug aus Polen die
Geschwindigkeit eines vorausfahrenden Fahrzeuggespannes. Das schwere Fahrzeug
fuhr auf den Anhänger auf. Durch den Anprall riss die Anhängerkupplung
ab und herumfliegende Metallteile beschädigten den Tank des Kleintransporters.
Auch hier ergoss sich der Kraftstoff auf einer Länge von ca. 400 Metern
auf den rechten Fahrstreifen und der Standspur. Der abgerissene Anhänger
schleuderte nach links und blieb an der Mittelschutzplanke liegen. Die Feuerwehr
Plech-Ottenhof übernahm an dieser Unfallstelle die Bergungsmaßnahmen.
Bei beiden Unfällen blieben alle Beteiligten unverletzt.
Der Verkehr konnte an den Unfallstellen nur einspurig vorbeigeleitet werden.
Trotz sofort veranlasster Verkehrsmeldungen bildete sich im morgendlichen Berufsverkehr
ein Rückstau von sechs Kilometer Länge. Das THW Pegnitz sicherte beide
Unfallstellen ab.
Insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von 17.500 Euro.
Foto und Bericht: Polizeipräsidium
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