Schwere Stürme hielten die Feuerwehr in Atem

21.05.2006

Großeinsatz in Dressendorf

Von einem schweren Unwetter wurde die 140-Jahr-Feier der Freiwilligen Feuerwehr Dressendorf Überschattet. Mitten durch die Festlichkeiten fegte am Samstag abend um 19.25 Uhr eine Windhose, die zu einem Großeinsatz von Feuerwehr und THW führte. Beginnend unterhalb des Flugplatzes schlug die Windhose binnnen Sekunden eine Schneise durch den Ort. Am Festplatz stürzt die massive Holz-Grillhütte ein, während fünf Personen darin arbeiteten. Ein Mann wurde leicht verletzt und musste zur Behandlung ins Krankenhaus. Binnen Sekunden bot sich der Bevölkerung ein Bild der Verwüstung. Eine Scheune wurde derart beschädigt, dass sie akut einsturzgefährdet ist. Ebenso wurden Dächer von Häusern und Scheunen abgedeckt, Kamine brachen in sich zusammen. Im Einsatz waren über 100 Kräfte von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk. Von Gefrees wurde die Drehleiter angefordert, die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung ( UG-ÖEL ) des Landkreises koordinierte den Einsatz.

Darüber hinaus kam es, vor allem im nördlichen und östlichen Landkreis zu unzähligen Einsätzen. Bäume lagen äber Straßen, es kam zu Sperrungen von Bahnstrecken. Die Arbeiten dauerten bis weit nach Mitternacht.

selbst stabile Kamine brachen in sich zusammen

eine massiv beschädigte Scheune

aus Gefrees wurde die Drehleiter angefordert

im Feuerwehrgerätehaus wurde die Einsatzleitung aufgebaut, die den Großeinsatz koordinierte


Text und Fotos: Carolin Rausch, Leiterin FB Öffentlichkeitsarbeit



BT 9 Grassemann/Warmensteinach

Am 20.05.06 um 19.30 Uhr raste ein Unwetter über Warmensteinach hinweg und entwurzelte hunderte von Bäumen. Am stärksten betroffen war dabei die Kreisstrasse BT 9 von Grassemann nach Warmensteinach. Nach der Ankunft der Feuerwehr Warmensteinach meldete ein Autofahrer mitten in den umgestürzten Bäumen ein Auto. Nach Schätzungen sind über 70-100 Bäume umgestürzt. Die Frau im PKW konnte sich unverletzt befreien und in Richtung Warmensteinach flüchten. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Warmensteinach, Oberwarmensteinach und Neubau. Die BT 9 Wurde komplett gesperrt. Der PKW wurde mit schwerem Gerät noch am Abend geborgen.


Text und Fotos: Michael Lerch, FF Warmensteinach

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