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Brand eines landwirtschaftlichen Anwesen in Funkendorf
06.07.2006
Am 5. Juli um 19.40 Uhr wurde der Polizeidienststelle Pegnitz der Brand eines landwirtschaftlichen Anwesen in Funkendorf gemeldet. Die alarmierten Wehren aus Creußen, Funkendorf/Bieberswöhr, Kirchenlaibach, Speichersdorf, Engelmannsreuth, Vorbach, Pegnitz, Prebitz und Lossau fanden bei dem Aussiedlerhof ein Nebengebäude in Flammen vor. In dem Gebäude, dass zum Teil massiv gebaut war, wurden neben Erntevorräte auch landwirtschaftliche Maschinen gelagert. In dem gemauerten Teil war eine Werkstatt eingerichtet, in der zu den üblichen Werkzeugen auch mehre Gasflaschen, Benzinkanister und ein mehrere hundert Liter fassendes Dieselfaß vor gefunden wurde, welche die Löscharbeiten erschwerten. Die Gasflaschen wurde unter ständigen Kühlen geborgen, das Treibstoffäser wurden durch Kühlen und dem Aufbringen eines Schaumteppichs gesichert.
Da die Löschwasserversorgung durch Hydranten nicht ausreichend war, wurde sie durch eine lange Schlauchstrecke von einem Bach und durch in Pendelverkehr eingesetzte TLF´s unterstützt. Zudem stand ein mit 10.000 Liter gefülltes Güllefaß in Reserve. Der Einsatzleiter Hans-Rainer Birkner wurde durch die UG-ÖEL unterstützt. Der Einsatzort wurde in zwei Einsatzabschnitte eingeteilt, um die Arbeiten besser koordinieren zu können.
Da das Feuer, durch das Heu, immer wieder aufflammte, wurde die Wärmebildkamera aus Pegnitz, zum Auffinden der Glutnester, eingesetzt. Insgesamt waren 164 Kameradinnen und Kameraden mit 20 Fahrzeuge, darunter die Drehleiter aus Pegnitz, eingesetzt. Das BRK aus Pegnitz war mit zwei Kollegen zur Sicherheit vor Ort. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis weit nach Mitternacht an. Zur Brandursache konnte keine Auskunft gegeben werden, die Polizei ermittelt.




Text und Foto: Gerhard Eichmüller, Fachbereich Öffentlichkeitsarbeich
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