Frontalzusammenstoß mit drei zum Teil lebensgefährlich Verletzten

18.07.2006

B 22/HOLLFELD, LKR. BAYREUTH. Zwei Autofahrer und eine Beifahrerin erlitten bei einem schweren Verkehrsunfall am Montagmittag auf der Bundesstraße nach Hollfeld schwere Verletzungen.

Ein 54-jähriger Bayreuther geriet mit seinem Toyota Celica im Bereich einer langgezogenen Rechtskurve aus bislang nicht bekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn und prallte dort frontal mit einem entgegenkommenden Renault Laguna zusammen.

Durch den starken Anprall wurde der Renault um die eigene Achse gedreht, der Toyota kam von der Fahrbahn ab und blieb stark beschädigt in einem angrenzenden Maisfeld liegen.

Der 54-jährige Toyotafahrer war hinter dem Steuer eingeklemmt und musste von den Feuerwehren aus Hollfeld, Pilgerndorf und Schönfeld mit der Rettungsschere und dem Rettungsspreizer aus seinem Wrack befreit werden.

Schnelle Hilfe leistete auch die Besatzung des Bayreuther Rettungshubschraubers, der zufällig in der Nähe der Unfallstelle war und bereits wenige Minuten nach dem Unfall an der Einsatzstelle landete. Mehrere Notärzte und Rettungsassistenten kümmerten sich um die Verletzten. Der Rettungsdienst brachte die Unfallopfer schließlich in nahegelegene Krankenhäuser.

Auf Anordnung des Bayreuther Staatsanwalts an der Unfallstelle stellten die Polizisten der Inspektion Bayreuth-Land die Unfallfahrzeuge sicher und zogen einen Sachverständigen zu den Ermittlungen an der Unfallaufnahme hinzu. Die Bundesstraße 22 war für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten total gesperrt. Die Sperrung dauert einige Stunden und für den Verkehr richtete die Feuerwehr eine örtliche Umleitungsstrecke ein.

An den beiden Unfallfahrzeugen entstand Totalschaden in Höhe von rund 18.000 Euro.


Text und Fotos: Polizeipräsidium Oberfranken

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