Gemeldete Ölspur entpuppt sich als tödlicher Verkehrsunfall
08.09.2006
Eine Ölspur, zu der die Feuerwehren Eschen und Eckersdorf am Abend des 06. September 2006 gerufen wurden, enthüllte sich tragischerweise als tödlicher Verkehrsunfall.
Nach Erkenntnissen der Polizei hatte ein Landwirt mit seiner landwirtschaftlichen Zugmaschine auf der B 22 eine mehrere hundert Meter lange Ölspur verursacht. Da er die Beseitigung selbst in die Hand nehmen wollte, begann er, mittels herbeigeholtem Ölbinder die verunreinigte Fahrbahn abzustreuen. Ein aus Richtung Bayreuth kommender Autofahrer erkannte den, nach den derzeitigen polizeilichen Erkenntnissen fast in der Fahrbahnmitte stehenden Mann, zu spät. Trotz einer Ausweichbewegung erfasste das Auto den Fußgänger und schleuderte ihn durch die Luft. Dabei erlitt der Landwirt derart schwere Verletzungen, dass er trotz der Hilfe des schnell eintreffenden Notarztes noch an der Unfallstelle verstarb. Auf Anordnung des Staatsanwaltes vor Ort stellten die Beamten der Polizeiinspektion Bayreuth-Land das Unfallfahrzeug sicher und zogen einen Sachverständigen zur Unfallaufnahme hinzu. Die Bundesstraße 22 war für die Dauer der Unfallaufnahme durch die Feuerwehren total gesperrt worden. Für die Beseitigung der Ölspur wurde im Laufe der Nacht die Feuerwehr Neustädtlein nachalarmiert.

Text und Fotos: Sven Kaniewski - Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit Inspektion II
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