Nach Streifvorgang auf die Gegenfahrbahn

04.10.2006

Bei einem Verkehrsunfall auf der A9 zwischen den Anschlussstellen Pegnitz und Weidensees kam es am 04.10.06 um 03.40 Uhr zu einem spektakulären Unfall, bei dem es wie durch ein Wunder nur Leichtverletzte Personen gab.

Aus noch ungeklärter Ursache fuhr ein PKW einen LKW in das linke Heck. Der PKW hat sich unter den Laster geschoben und das somit unlenkbare Gespann durchbrach die Mittelleitplanke.

Beim Eintreffen der Feuerwehr Pegnitz und Trockau waren beide Fahrer bei bester Gesundheit (nur leichte Verletzungen des PKW Fahrers) und gaben bereits über den Unfallhergang Auskunft bei der Polizei.

Die Bergung der verkeilten Fahrzeuge mittels eines Autokrans zog sich über mehrere Stunden hinweg.

Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren Pegnitz und Trockau mit rund 40 Kräften. Nachdem bei der Erstalarmierung zunächst von einem "Tanklastzug" die Rede war, der die Mittelleitplanke durchbrochen hatte und davon auszugehen war, dass sich eingeklemmte Personen in den betroffenen Fahrzeugen befinden könnten, konnte Kreisbrandmeister Andreas Mahlert nach der Erkundung rasch Entwarnung für die anrückenden Wehren geben. So blieb den Einsatzkräften die Arbeit, die Unfallstelle abzusichern, auszuleuchten und auslaufendes Öl zu binden und zu kehren. Auch das THW Pegnitz war zur Stauabsicherung alarmiert worden. Gefährdete Regenrücklaufbecken wurden von der Feuerwehr Trockau abgeschiebert. Die Bergungsarbeiten liefen bis in die Vormittagsstunden des Mittwoch. Es bildeten sich in beiden Fahrtrichtungen kilometerlange Staus.




Text und Fotos: Andreas Mahlert, Kreisbrandmeister Inspektion III/Unterkreis 11

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