Unwetter-Einsätze

20.01.2007

Im Dauereinsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Bayreuth in der Sturmnacht zum Freitag des 19.01.07.
Über 750 Feuerwehrleute aus rund 50 Wehren mussten in der Nacht über 200 Einsätze bewältigen. Dennoch blieben die Sturmschäden offensichtlich unter den Befürchtungen.
Im wesentlichen mussten sich die Helfer mit dem Beseitigen von Bäumen, die über Straßen gefallen sind, beschäftigen - dies allerdings flächendeckend über den gesamten Landkreis.
Besonders stark betroffen war erwartungsgemäß das Hohe Fichtelgebirge und die Fränkische Schweiz. Hier oder beispielsweise im Bereich Bindlach - Theta mussten ganze Straßen gesperrt werden, weil ein Eingreifen und Freiräumen für die Rettungskräfte lebensgefährlich ist.
Kleine Ortsverbindungen, die durch Waldstücke führen, mussten ebenso gesperrt werden, wie Bundes-, Staats- oder Kreisstraßen.
Bäume knickten wie Streichhölzer, die ehrenamtlichen Helfer konnten ihre Arbeit oftmals erst am Freitag früh fortsetzen, um nicht ihr eigenes Leben zu riskieren.
Weil die Straßenbaulastträger überlastet waren, übernahmen die Feuerwehren auch die Absperrmaßnahmen.
In Speichersdorf riss der Sturm Blechplatten vom Dach einer Firma, in Wirbenz wurde eine Oberleitung beschädigt und in Schnabelwaid stürzte ein Baum auf ein Haus, das Eingreifen von Feuerwehr und THW Pegnitz war notwendig.
Die Einsätze erstreckten sich über die ganze Nacht bis weit in den Freitag hinein.




Text Carolin Rausch, Leiterin Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit

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