Frau bei Unfall lebensgefährlich verletzt

03.07.2007

Lebensgefährliche Verletzungen erlitt eine Beifahrerin bei einem Verkehrsunfall am Montagnachmittag.

Das Ehepaar aus Baden-Württemberg war auf der Autobahn A 9 in Richtung Nürnberg unterwegs, als der 56-jährige Fahrer zwischen den Autobahnanschlussstellen Bayreuth-Süd und Trockau einen langsamer fahrenden Lkw zu spät erkannte.

Der Opel-Fahrer versuchte am Spänflecker Berg zwar noch dem ordnungsgemäß auf der rechten Fahrspur fahrenden Sattelzug auszuweichen, konnte aber einen Anprall mit der rechten Fahrzeugseite nicht mehr vermeiden.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Opel derart stark beschädigt, dass die 50-jährige Beifahrerin im Auto eingeklemmt wurde. Sie musste von den Feuerwehren der Ständigen Wache Bayreuth und Trockau mit der Rettungsschere und dem -spreizer aus dem Wrack befreit werden. Der Notarzt begleitete die Frau im Rettungshubschrauber in ein Bayreuther Krankenhaus. Auf Anordnung des Staatsanwaltes vor Ort stellten die Polizisten den Opel Astra sicher.

Die Autobahn A 9 war für die Dauer der Bergungsarbeiten und der Unfallaufnahme etwa eine Stunde total gesperrt. Es bildete sich ein mehrere Kilometer langer Rückstau, der vom THW Bayreuth abgesichert wurde. Es entstand ein Sachschaden von rund 30.000 Euro.




Text: Polizeipräsidium Oberfranken
Fotos: KBI Adolf Mendel

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