Unwetter in Stadt und Landkreis Bayreuth
19.07.2007
Binnen weniger Minuten brach am frühen Abend des 19.07.2007 ein Unwetter größeren Ausmaßes über Stadt und Landkreis Bayreuth herein und sorgte für zahlreiche Einsätze der verschiedenen Hilfsorganisationen.
Einsatzschwerpunkte für die alarmierten Feuerwehren lagen hauptsächlich in der Beseitigung auf die Straße und teilweise auch auf Häuser gestürzter Bäume und Strom- bzw. Telefonleitungen. Daneben liefen zahlreiche Keller mit Regenwasser voll; in den meisten der betroffenen Ortschaften wurden mehrere Dächer abgedeckt. Besonders schlimm traf es zunächst den Raum Mistelbach und die nähere Umgebung, Bindlach, Warmensteinach und Oberwarmensteinach sowie Unterlind-Mehlmeisl. Die Ortschaft Aufseß in der Fränkischen Schweiz war aufgrund des schweren Unwetters zeitweise völlig ohne Kontakt zur Außenwelt. Im Bereich Döhlau-Weidenberg war außerdem der Schienenverkehr auf der Bahnstrecke zwischen Weidenberg und Bayreuth lahmgelegt. Weit über 200 Feuerwehrleute mit Kreisbrandrat Hermann Schreck an der Spitze bekämpften die Wetterschäden bis tief in die Abendstunden hinein.

Eine der zahlreichen Aufgaben der Feuerwehrleute an diesem Donnerstag: Baumbeseitigung wie hier durch die Feuerwehr Eckersdorf auf der B22.

Wie hier in der insgesamt schwer betroffenen Ortschaft Mistelbach waren zeitweise die Straßen massiv überflutet.

Zu dem Starkregen gesellten sich zeitweise auch Hagelkörner.

Mitunter musste stellenweise auf schwereres Gerät zur Unwetterbeseitigung zurückgegriffen werden.

Für viele Autofahrer zwar eine Geduldsprobe - aber unumgänglich, um den den Feuerwehrleuten ein sicheres Arbeiten zu ermöglichen.
Text und Fotos: Carolin Rausch und Sven Kaniewski, Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit
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