Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens - Wohnhäuser und 25 Rinder gerettet

03.08.2007

Zum Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens ist es am Donnerstag spätnachmittags in Warmensteinach in der Denkmalstraße gekommen. Als die Feuerwehren kurz nach der Alarmierung um ca. 17 Uhr eintrafen, stand die Scheune mit Stallung bereits im Vollbrand. Durch das rasche Eingreifen konnte ein Übergreifen auf zwei eng benachbarte Wohnhäuser jedoch verhindert werden. 25 Rinder wurden gerettet, für vier kam jede Hilfe zu spät, ein Rind musste auf Anforderung des Veterinärs von herbeigerufenen Jägern erschossen werden. Während unmittelbar nach Brandausbruch ein Großteil der Tiere gerettet wurden, konnten drei in einer Güllegrube eingeschlossenen Rinder erst gegen 22 Uhr gerettet werden - sie überlebten trotz der Strapazen des Brandes inmitten des Stalles und waren wie durch ein Wunder kaum verletzt.

Besonders schwierig gestalteten sich die Löschangriffe durch die extrem schwierige Wasserförderung an dem am hohen Berg gelegenen Bauernhof. Zunächst hatte man auf Tanklöschfahrzeuge zurückgreifen müssen ebenso wie auf ein hauseigenes Schwimmbad, weil etliche lange Schlauchleitungen in steilster Berglage verlegt werden mussten. Bei Einbruch der Dunkelheit wurde das THW Pegnitz und Bayreuth zur großräumigen Ausleuchtung der Einsatzstelle hinzugezogen. Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren Warmensteinach mit dem Kommandanten und Einsatzleiter Michael Lerch, Oberwarmensteinach, Fichtelberg, Neubau, Weidenberg, Mengersreuth, Untersteinach, Sophiental, Bindlach sowie die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung des Landkreises Bayreuth. Unzählige Atemschutzgeräteträger wurden eingesetzt, mit der Drehleiter der Feuerwehr Gefrees wurde das Feuer bis in den späten Abend von oben bekämpft. Die Unterstützungsgruppe SAN EL des BRK unter der Leitung von Peter Maisel koordinierte den Einsatz für die Rettungskräfte der SEG Bad Berneck, Gefrees und der Sanitätsbereitschaft Warmensteinach, die mit rund 50 Einsatzkräften vor Ort waren. Insgesamt sieben leicht Verletzte waren zu verzeichnen, neben zwei Zivilisten verletzten sich fünf Feuerwehrleute leicht. Zudem versorgte das BRK die Einsatzkräfte mit Verpflegung. Insgesamt waren über 200 ehrenamtliche Kräfte bis in die Nacht im Einsatz.



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Text und Fotos: Carolin Rausch, Leiterin Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit

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