Kleintransporter auf A 9 am Sophienberg bei Bayreuth auf LKW aufgefahren

05.05.2008


Bayreuth. Am Freitag, den 30.04.2008 hat sich auf der A 9 am Sophienberg bei Bayreuth ein schwerer Verkehrsunfall ereignet, bei dem der Fahrer eines Kleintransporters in seinem Fahrzeug eingeklemmt wurde und von der Feuerwehr befreit werden mußte. Das Technische Hilfswerk Bayreuth hat die Unfallstelle abgesichert und bei den AufrÄumarbeiten unterstützt.

Gegen 18:15 Uhr war der Fahrer eines Kleintransporters auf der Autobahn A 9 zwischen den Anschlußstellen Bayreuth Süd und Trockau in Richtung Nürnberg unterwegs. Aus bislang ungeklÄrter Ursache krachte der Kleintransporter am Sophienberg, kurz hinter dem gleichnamigen Parkplatz, offenbar ungebremst in das Heck eines vorausfahrenden tschechischen Sattelzugs.

Der Fahrer des Kleintransporters wurde durch den Aufprall in seinem Fahrzeug eingeklemmt und mußte durch die Feuerwehren Bayreuth und Trockau mit Rettungßchere und Rettungßpreitzer aus seinem Fahrzeug befreit werden. Da die Fahrgastzelle vollkommen deformiert war, gestaltete sich die Bergung recht schwierig, so daß für die Rettung des Verletzten auch Hebekißen und Rettungszylinder eingesetzt werden mußten. Die Feuerwehrleute aus Bayreuth und Trockau benÖtigten rund 45 Minuten um den Fahrer aus seinem Fahrzeug zu befreien. Der Fahrer, der zwar schwere, aber keine lebensgefÄhrlichen Verletzungen davongetragen hatte, wurde in ein Bayreuther Krankenhaus gebracht. Aufgrund der Schwere des Unfalls nahm auch der Leitende Oberstaatsanwalt aus Bayreuth die Unfallstelle in Augenschein.

WÄhrend der langwierigen Bergungsarbeiten mußte die Autobahn vom THW vollstÄndig gesperrt werden. Die Helfer des THW setzten hierfür den GerÄtekraftwagen mit WarnleitanhÄnger sowie den Unimog ein. Wegen des dichten Feiertagsverkehrs bildete sich innerhalb kurzer Zeit ein Stau von mehreren Kilometern LÄnge. Um den nachfolgenden Verkehr vor der Gefahrenstelle zu warnen wurde die Stauabsicherung mit zwei weiteren THW-Fahrzeugen durchgeführt.

Durch den Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge war eine große Menge Öl an der Unfallstelle ausgetreten, die durch die Autobahnmeisterei Trockau abgestreut werden mußte. Mit dem Fortschritt der Fahrbahnreinigungsarbeiten konnten schrittweise die Fahrspuren der Autobahn wieder freigegeben werden.

An den Bergungs-, Absicherungs- und Reinigungsarbeiten waren insgesamt rund 40 Helfer von Feuerwehr und THW beteiligt. Gegen 21:15 Uhr war die Reinigung der Fahrbahn abgeschloßen und die Autobahn wieder frei befahrbar.




Text: Harald Bittruf, THW OV BT
Fotos: Sven Voigt, THW OV BT

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