Wohnhausbrand in Kirchenpingarten

17.08.2008


Alarmstufe 2 gab es am Sonntag (17.08.08) gegen 5:05 Uhr für die Feuerwehren der Gemeinde Kirchenpingarten ( Kirchenpingarten, Kirmsees, Tressau und Lienlas ) und den 2. Löschzug Weidenberg.

Ein Bewohner eines Dreifamilienwohnhauses bemerkte am Morgen Rauchentwicklung aus einer Steckdose. Da er die Ursache nicht lokalisieren konnte, alarmierte er die Feuerwehr. Die eintreffenden Wehren fanden ein Haus mit starker Rauchentwicklung vor. Der Brandherd konnte recht schnell auf die Kellerwohnung eingegrenzt werden. Feuerwehrleute mit Pressluftgeräten retteten aus der total verqualmten Wohnung eine junge Mutter mit ihrem Kleinkind. Ein noch in der Wohnung befindlicher Hund konnte mit Hilfe einer Wärmebildkamera aufgespürt werden. Dieser konnte leider nur noch tot geborgen werden.

Die Mutter, ihr Kind und ein weiterer Hausbewohner wurden dem am Einsatzort eingetroffenen BRK übergeben. Die Verletzten wurden zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert. Durch den Einsatz moderner Löschgeräte konnte der Wasserschaden auf ein Minimum begrenzt werden. Die Wohnung wurde mit Hilfe von zwei Hochdruckbelüftern entraucht.

Den Einsatz leitete der Kommandant der Feuerwehr Kirchenpingarten, Josef Scherm, er wurde von KBR Hermann Schreck, KBI Winfried Prokisch und KBM Andreas Heizmann unterstützt. Bis auf die Ortswehr rückten die ca. 100 Einsatzkräfte nach 1,5 Stunden wieder ab, die Feuerwehr Kirchenpingarten übernahm die Brandwache. Der Kriminaldauerdienst nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf. Der Schaden wurde auf mehrere 10.000 € beziffert.

In diesem Zusammenhang darf erneut auf die lebensnotwendige Installation von Rauchmeldern hingewiesen werden. Die betroffene Familie dürfte sich zum Zeitpunkt des Brandausbruches in Schlaf befunden haben. Ein Rauchmelder hätte sie rechtzeitig informiert.



Alarmstufe 2 für Feuerwehr und BRK

Mit Hochdruckbelüfter wurde das Haus belüftet

Trophäe und Plastik-Echse wurden ein Raub der Flammen

Sehr deutlich ist die Rauchgrenze ersichtlich


Text: Gerhard Eichmüller Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit
Fotos: Kerstin Schmidt, Gerhard Eichmüller Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit

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