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Gefahrgutunfall Rastanlage Fränkische Schweiz
29.08.2008
Ein langandauernder und schwieriger Einsatz stellte am Abend des 28. August 2008 das vielfältige Können sämtlicher beteiligter Hilfsorganisationen auf die Probe.
Aus bislang unbekanntem Grund waren im Bereich der Rastanlage Fränkische Schweiz/Pegnitz aus einem LKW insbesondere stark ätzende Gefahrstoffe gedrungen. Der LKW, der verschiedentliche giftige Abfälle aus Italien nach Deutschland transportierte, war auf der BAB 9 in Fahrtrichtung Berlin unterwegs.
Die hierzu gerufenen Feuerwehren Pegnitz, Trockau und Auerbach sowie der Gefahrgutzug der Stadt Bayreuth sperrten die Unfallstelle zunächst weiträumig ab und sicherten die Abfälle vor einem weiteren Austreten. Im folgenden wurde mittels Chemieschutz sowie unter Zuhilfenahme eines Radladers und größtmöglicher Vorsicht die Ladung aus dem LKW entfernt. Ein Spezialunternehmen transportierte das giftige Material in Mulden zur fachgerechten Entsorgung ab.
Rund 100 Kräfte der Feuerwehr, Polizei, des BRK beziehungsweise der SEG Pegnitz waren vor Ort, ebenso wie Vertreter des Landratsamtes Bayreuth. Den Einsatz leitete der Kommandant der Feuerwehr Pegnitz, Werner Schiller, welchem die ebenfalls alarmierte Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL) zur Seite stand. Verletzt wurde nach bisheriger Erkenntnis niemand. Für die Feuerwehr war der Einsatz erst nach einer langen Nacht am Freitag morgen gegen 5.30 Uhr beendet.








Die Einsatzleitung Kater Bayreuth Land 13/1 




Text und Fotos: Sven Kaniewski, Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit
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