Starkes Gewitter mit Regen fordert Einsatzkraefte

01.07.2009


Gleich zu mehreren Einsätzen mussten die Feuerwehren rund um Bad Berneck am Mittwoch, 01.07.2009, nachmittags, ausruecken.

Zunaechst wurde in einem landwirtschaftlichen Anwesen in Gothendorf ( Ortsteil von Bad Berneck ) ein Scheunenbrand nach Blitzeinschlag gemeldet. Die sofort anrueckenden Wehren aus Bad Berneck, Baernreuth, Escherlich, Gefrees, Goldmuehl und Rimlas konnten dank ihres raschen und umsichtigen Eingreifens Schlimmeres verhindern. Unter Einsatz von vier Atemschutzgeraeteträgern wurde das Feuer im Innenangriff geloescht. Das Feuer war auf Ablagerungen aus Staub und Heu, die sich auf einem langen Geblaeserohr befanden durch den Blitzeinschlag ausgebrochen und drohte bereits, auf die ganze Scheune ueberzugreifen.

Nur durch das beherzte Eingreifen konnte ein Brand groeßeren Ausmaßes verhindert werden. Mit der Waermebildkamera aus Weidenberg wurde der obere Teil der Scheune nach moeglichen Ueberhitzungen und Glutnestern abgesucht. Auch ein benachbartes Anwesen wurde vom Blitz getroffen. Hier schlug die Wucht allerdings -nur- Ziegel vom Dach.

Die Unterstuetzungsgruppe Oertliche Einsatzleitung des Landkreises und die aus dem Landkreis Kulmbach gemaeß Alarmplan zunaechst alarmierten Wehren aus Marktschorgast und Goessenreuth konnten sofort wieder abruecken. Die Einsatzleitung hatte Bad Bernecks Kommandant Wolfgang Maisel, unterstuetzt wurde er von Kreisbrandrat Hermann Schreck und Kreisbrandinspektor Winfried Prokisch. Auch die Sanitaetsbereitschaft Bad Berneck des Bayerischen Roten Kreuzes war vorsorglich vor Ort.

Noch waehrend des Einsatzes in Gothendorf erreichte die ehrenamtlichen Feuerwehrleute die weitere Alarmmeldung, dass das Saegewerk in Hohenknoden von Hochwasser bedroht sei. Die Hauseigentuemer hatten zwar aus eigener Erfahrung und Umsicht bereits Sandsaecke vor das Wohnhaus aufgeschlichtet, die Schlimmeres verhinderten - die B2 jedoch war zwischen Hohenknoden und Bad Berneck teilweise voellig ueberflutet und nur schwer passierbar. Hier uebernahm die Feuerwehr Bad Berneck Maßnahmen, die zum besseren Ablauf der Wassermassen fuehrten. Auch die Verkehrsregelung uebernahm in diesem Bereich die Feuerwehr. Im weiteren Verlauf stellte Kreisbrandinspektor Winfried Prokisch bei einer Erkundungsfahrt fest, dass zwischen Luetzenreuth und Boeseneck große Mengen an Geroell auf der B 2 lagen. Mit Hilfe eines Landwirtes und dessen Maschinen wurde die Straße freigeraeumt. Der zustaendige Straßenbaulasttraeger wurde hinzualarmiert.

In Gefrees und Wasserknoden mussten die dortigen Feuerwehren zahlreiche vollgelaufene Keller auspumpen.



Mittels Waermebildkamera wurde nach weiteren Glutnestern gesucht

Umsichtige Hauseigentuemer: im Saegewerk Hohenknoden weiss man, wie man sich richtig schuetzt...

... aus eigener Erfahrung hat man gelernt und beugt nun bei drohender Ueberflutung des Kellers vor...

Die angrenzende B2 hingegen wurde stark ueberflutet

Die Feuerwehr Bad Berneck hat im Rahmen der Moeglichkeiten...

... fuer den Ablauf der Wassermassen gesorgt...

Lagebesprechung: KBR Hermann Schreck, KBI Winfried Prokisch, Kommandant Wolfgang Maisel


Text: Carolin Rausch, Leiterin FB Oeffentlichkeitsarbeit
Fotos: Carolin Rausch

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