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Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Rackersberg
04.07.2009
Am späten Freitagnachmittag des 3. Juli 2009 wurden die Feuerwehren der Stadt Pottenstein zu einem Scheunenbrand nach Rackersberg alarmiert. Die anrückenden Wehren fanden die Scheune im Vollbrand vor, das unmittelbar angrenzende Wohnhaus war in Gefahr.
Die Besitzer befanden sich bei Stallarbeiten, als nach eigenem Bekunden ein Blitz in ihre Scheune einschlug. Die Rettungskräfte unter der Leitung des Tüchersfelder Kommandanten, Michael Schatz, begannen sofort in Zusammenarbeit mit einer Polizeistreife mit der Räumung des Stalles. Er erliess zeitgleich gegen 18.50 Uhr die Erhöhung der Alarmstufe auf Stufe 3 durch die Feuerwehreinsatzzentrale Bayreuth. Die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung wurde ebenfalls alarmiert, zudem Wehren aus dem Landkreis Forchheim, Pegnitz und Trockau.
Das angrenzende Wohnhaus, welches bereits zu brennen begonnen hatte, konnte im Wege des Innenangriffes durch Atemschutzgeräteträger gerettet werden. Durch den beherzten und umsichtigen Einsatz wurden alle Tiere gerettet und es kam keine Person zu Schaden.
Die Einsatzleitung wurde durch Kreisbrandinspektor Adolf Mendel unterstützt. Vorsorglich wurden das BRK und der Malteser Hilfsdienst aus Waischenfeld an den Brandort beordert. Die Kameraden des MHD Waischenfeld kümmerten sich außerdem zu späterer Stunde um die Versorgung der eingesetzten Kräfte mit heißen Getränken, von denen mehr als 200 an der Schadensstelle waren. Die andauernden starken Regenfälle, die der Deutsche Wetterdienst im Rahmen einer Unwetterwarnung angekündigt hatte, machte die Brandbekämpfung zu einer Herausforderung für die völlig durchnässten Feuerwehrleute. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in die späten Abendstunden hinein. Nach polizeilicher Schätzung entstand ein Sachschaden von über 100.000 €.








Text: Gerhard Eichmüller und Sven Kaniewski, Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit Fotos: Sven Kaniewski, Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit
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