Enormer Sachschaden bei Scheunenbrand in Glashütten

01.01.2010


2010 war gerade einmal 10 Minuten alt, als es für die Feuerwehren im westlichen Landkreis Bayreuth auch im neuen Jahr wieder ernst wurde:

Aus bislang noch völlig unklarem Grund fing in der Neujahrsnacht in Glashütten eine Scheune Feuer. Bei Eintreffen der ersten Kräfte brannte diese bereits in voller Ausdehnung. Die sich dabei bildende Rauchsäule war trotz der Nacht weithin sichtbar. Den rund 180 Feuerwehrleuten aus 12 Wehren unter der Leitung von Oliver Becker, Kommandant der Feuerwehr Glashütten, gelang es dabei, ein direkt angrenzendes Wohnhaus vor den Flammen zu retten. Dies wurde ermöglicht durch ein ebenso personal- wie materialintensives Großaufgebot: Insgesamt 15 Atemschutztrupps waren im Einsatz, es wurden außerdem 11 C-Rohre und 2 B-Rohre vorgenommen. Die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL) leistete wertvolle Dienste bei der Koordination des höchst anspruchsvollen Einsatzes. Das Bayerische Rote Kreuz war ebenfalls an der Schadensstelle und sicherte die medizinische Hilfeleistung.

Weitere benachbarte Gebäude wurden, trotz eines zeitweisen enormen Funkenfluges, nicht in Mitleidenschaft gezogen. Mit den Wärmebildkameras aus Glashütten und Eckersdorf wurden die ganze Nacht Glutnester gesucht. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis zum Mittag des 01. Januar an. Das betroffene Gebäude wurde schließlich mit Hilfe eines Baggers ausgeräumt. Die Polizei hatte sogleich die Ermittlung hinsichtlich der Brandursache aufgenommen. Nach polizeilichen Angaben entstand in dieser Nacht ein Sachschaden in Höhe von rund 150.000 Euro.




Text und Fotos: Sven Kaniewski, Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit

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