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Wohnhausbrand in Goldmühl fordert ein Todesopfer
01.01.2010
Bei einem Wohnhausbrand ist am frühen Morgen des Neujahrstages 2010 ein Mensch ums Leben gekommen. Auch für dessen Haustiere gab es keine Rettung mehr.
Gegen 6.45 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Goldmuehl, Bad Berneck, Escherlich und Brandholz zunächst mit der Meldung alarmiert, dass in einem Goldmuehler Haus ein Zimmer brenne. Beim sofortigen Eintreffen der ersten Kräfte schlugen die Flammen jedoch bereits mehrere Meter aus dem Dachstuhl heraus. Der Einsatzleiter, Kommandant Wolfgang Maisel, ließ sofort die Drehleiter aus Gefrees sowie den Löschzug Goldkronach-Nemmersdorf nachalarmieren.
Aufgrund der räumlichen Verhältnisse gestalteten sich die Löscharbeiten und die Suche nach möglichen Personen im Haus als äußerst schwierig. Sehr schnell wurde die Vermutung laut, dass sich in dem Haus noch ein Mensch befinden könnte. Erst nach intensiver Suche durch mehr als zehn Atemschutztrupps konnten schließlich die Überreste eines Menschen gefunden werden. Eine Rettung wäre unter keinen Umständen mehr möglich gewesen. Auch einige Haustiere, darunter ein Hund und eine Katze, verbrannten im Feuer.
Da eine erhöhte Zahl von Atemschutzgeräteträgern benötigt wurden, wurden sicherheitshalber auch die Feuerwehren Himmelkron-Lanzendorf sowie der Gerätewagen Atemschutz der Feuerwehr Bayreuth hinzualarmiert.
Der Einsatz für die insgesamt rund 120 Kräfte von Feuerwehr, Bayerischen Roten Kreuz ( BRK ) sowie Polizei bis in die Mittagsstunden. Neben zwei Rettungswagen
und einer Notärztin aus Stadtsteinach waren auch die BRK-Bereitschaften Bad Berneck und Gefrees mit insgesamt 20 Mitarbeitern und Helfern im Einsatz. Die Bereitschaften betreuten die Einsatzkräfte der Feuerwehr und boten mit beheizten Zelten eine Möglichkeit zum Aufwärmen, was bei Temperaturen von unter 0 Grad Celsius und Schneeregen erforderlich war. Ein Einsatzleiter koordinierte zusammen mit der Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung den Einsatzablauf.
Vor Ort waren auch der Leitende Oberstaatsanwalt, Thomas Janovsky, die Kriminalpolizei sowie eine Streife der PI BT- Land.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen, die Schadensursache und -höhe steht noch nicht fest.

Großeinsatz am Neujahrsmorgen 
Unterhalb des Brandobjektes wurde Einsatzleitung und Versorgung aufgebaut 

Text: Carolin Rausch, Leiterin FB Öffentlichkeitsarbeit Fotos: Carolin Rausch
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