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Garagenbrand in Schnabelwaid, OT Schmellenhof
11.04.2010
Gut 100 Einsatzkräfte aus Schnabelwaid, Gottsfeld, Lindenhardt, Preunersfeld, Creußen und Langenreuth wurden am Sonntag, den 11.04.2010, um 13:03 Uhr alarmiert. Das Alarm-stichwort hieß „ Garagenbrand in Schmellenhof“.
Die ersten eintreffenden Kräfte aus Lindenhardt fanden den Garagenkomplex zum Teil in Vollbrand, d.h. die Flammen schlugen bereits aus dem Dach. Der Besitzer unternahm eigene Löschversuche mit einem Gartenschlauch, die aber scheiterten. Die Feuerwehr aus Creußen nahm den Erstangriff vor, da sie ein Tanklöschfahrzeug mit führten. Die Löschwasserversorgung gestaltete sich als schwierig, da sich in Schmellenhof kein Hydrant befindet!
Das Löschwasser wurde über eine längere Schlauchstrecke aus Arnoldsreuth herangeführt. Weiteres Löschwasser wurde aus einer Zisterne der ehemaligen Baufirma Lindner & Pöhner, zu der der Garagenkomplex gehört, entnommen. Durch den beherzten Einsatz konnten die Feuerwehren verhindern, dass sich das Feuer auf die anderen Garagen ausbreitete. Eingelagerte Gasflaschen wurden unter Atemschutz geborgen. Mit der Wärmebildkamera aus Creußen wurde das Gebäude nach verborgenen Glutnestern abgesucht. Da im Inneren Öl und Schmierstoffe gelagert waren, wurde der örtliche Klärwärter verständigt, damit kontaminiertes Löschwasser nicht in die Kläranlage gelangte.
Der Besitzer, der sich bei den eigenen Löschversuchen verletzte, wurde dem BRK zur ärztlichen Versorgung übergeben. Dieser erklärte gegenüber der Polizei, dass das Feuer von einem kleinem Holzofen, der die Werkstatt beheizte, ausbrach.
Die Einsatzleitung hatte der erste Kommandant der Feuerwehr Schnabelwaid, Stefan Kiefhaber. Er wurde durch Kreisbrandrat Hermann Schreck, Kreisbrandinspektor Andreas Heizmann und Kreisbrandmeister Uwe Jacobs unterstützt. Zum Einsatzort eilten neben dem BRK aus Pegnitz auch die Helfer vor Ort, HVO, aus Creußen.

Das Feuer schlug bereits aus dem Dach 

Löschwasser wurde von Arnoldsreuth herangeführt 
Mit Schaum wurde der Brandherd bekämpft 
Mit der Wärmebildkamera wurde nach Glutnestern gesucht 
Die Führungskräfte unterstützten den Einsatzleiter Text und Fotos: Gerhard Eichmüller Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit
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