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Landkreisübergreifende Hilfeleistung bei Großbrand
10.06.2010
Zu einer überörtlichen Hilfeleistung wurden die Feuerwehren Breitenlesau-Siegritzberg sowie Waischenfeld in den Nachbarlandkreis Forchheim nach Störnhof am Donnerstag früh alarmiert.
Um 01:45 Uhr ging zunächst ein Alarm für die Feuerwehr Breitenlesau-Siegritzberg ein, die Feuerwehren des Nachbarlandkreises in Störnhof zu unterstützen.
Kurze Zeit später wurden dann auch noch von der Feuerwehr Waischenfeld wasserführende Fahrzeuge nachalarmiert.
Ein Blitzschlag war vermutlich die Ursache für den Scheunenbrand in Störnhof. Kurze Zeit später stand das landwirtschaftliche Anwesen, bei dem Wohnhaus und Stallung aneinander angrenzten, bereits im Vollbrand.
Auch ein gegenüberliegendes Wohnhaus wurde hierdurch in Mitleidenschaft gezogen.
Glücklicherweise konnten mehr als 30 Tiere gerettet werden, durch die schnelle Hilfe der Ortsbewohner. Vier Personen wurden während der Löscharbeiten leicht verletzt.
Aufgrund von Problemen bei der Löschwasserversorgung wurde die Feuerwehr Breitenlesau-Siegritzberg beim Aufbau einer langen Schlauchleitung vom benachbarten Oberfellendorf nach Störnhof mit eingesetzt. Die Wehr übernahm hierbei die Wasserentnahme aus einem Löschwasserbehälter und kümmerte sich um dessen Wiederbefüllung.
Zusammen mit dem Schlauchwagen SW2000 der Feuerwehr Reuth konnte in kürzester Zeit die über 1 Kilometer lange Schlauchleitung aufgebaut werden.
Für die Feuerwehr Breitenlesau-Siegritzberg dauerte der Einsatz bis kurz vor sechs Uhr. Die Feuerwehr Waischenfeld wurde in Bereitstellung gehalten und konnte nach einiger Zeit wieder abrücken.
Mehr als 230 Einsatzkräfte aus den Wehren Breitenlesau-Siegritzberg, Waischenfeld Oberfellendorf, Streitberg, Unterleinleiter Ebermannstadt, Forchheim, Kirchehrenbach, Weilersbach, Reuth, Heiligenstadt, der UG ÖEL des Landkreises Forchheim sowie Polizei und Rettungsdienst waren hier im Einsatz.
Es zeigte sich, dass auch größere, landkreisübergreifende Einsätze problemlos abgearbeitet werden können.

Bereits auf der Anfahrt war der Brand von weither zu sehen 

Ortsbewohner bei der Rettung von Tieren 
zahlreiche B- und C-Rohre waren im Einstaz 

auch dieses Hydrantenschild wurde in Mitleidenschaft gezogen Text: Matthias Alberth, Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit Fotos: Feuerwehr Ebermannstadt
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