Wohnhausbrand in Eckersdorf

24.07.2010


Über 100 Feuerwehrleute bekämpften in der Nacht zum 24.07.2010 erfolgreich einen Wohnhausbrand in der Salamanderstraße in Eckersdorf.

Bereits bei der Alarmierung stand das Erdgeschoss des Wohnhauses in Flammen. Aufgrund der Vielzahl der eingehenden Notrufe wurden von der Feuerwehreinsatzzentrale Bayreuth im Rahmen der Stufe 3 - Großbrand - die Wehren Eckersdorf, Donndorf, Eschen, Bayreuth, Mistelbach, Oberwaiz, Mistelgau und Heinersreuth in Marsch gesetzt. Die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL) rückte ebenfalls zur Brandstelle, welche in einem räumlich dicht bebauten Talstück von Eckersdorf lag, aus.

Mit insgesamt 20 Atemschutzgeräteträgern konnte das Feuer zügig bekämpft werden. Besonders in Mitleidenschaft gezogen wurden die dortige Küche und das Wohnzimmer. Eine weitere Ausbreitung auf angrenzende Häuser konnte jedoch durch eine frühzeitige Eingrenzung des Brandes verhindert werden. Eingesetzt waren dabei 4 B- und 5 C-Rohre.

Zwei Hasen konnten während der Löscharbeiten aus dem Feuer gerettet werden. Eine Frau wurde wegen einer vermutlichen Rauchgasintoxikation seitens des Bayerischen Roten Kreuzes, welches zusammen mit Kräften des Helfer-vor-Ort Mistelgau die medizinische Hilfeleistung innehatte, in ein Bayreuther Krankenhaus gebracht. Benachbarte Gebäude wurden aus Sicherheitsgründen geräumt.

Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in den frühen Morgen. Die Brandursache ist derzeit völlig unklar. Die Polizei hat hierzu entsprechende Ermittlungen aufgenommen. Laut deren Angaben liegt der entstandene Sachschaden im sechsstelligen Bereich. Ebenfalls vor Ort waren der Leitende Oberstaatsanwalt Janovsky sowie Bürgermeisterin Pichl und Notfallseelsorger Pfarrer Schübel.



Die Einsatzstelle war aufgrund der enormen Rauch- und Flammenbildung weithin zu erkennen.

Körperliche Schwerstarbeit für die eingesetzten Atemschutzträger.

Die Einsatzleitung hatte Kommandant Alexander Schuster, hier bei der Rücksprache mit der Atemschutzerfassung, zusammen mit seinem Stellvertreter Jochen Sommer inne.


Text und Fotos: Sven Kaniewski, Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit

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