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Wohnhausbrand in Escherlich bei Bad Berneck
25.12.2010
Großeinsatz für die Freiwilligen Feuerwehren am späten Vormittag des 1. Weihnachtsfeiertages. Im Bad Bernecker Ortsteil Escherlich war es in einem Einfamilienhaus zu einem Dachstuhlbrand gekommen. Kurz nach 11 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Escherlich, Bad Berneck, Bärnreuth, Brandholz, Gefrees, Bischofsgrün, Birnstengel, Goldkronach, Nemmersdorf, Bindlach, Weidenberg sowie die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL) alarmiert. Der zunächst als Zimmerbrand gemeldete Einsatz hatte sich rasch zu einem offenen Dachstuhlbrand ausgeweitet. Obwohl die Feuerwehren sofort die Löscharbeiten aufnahmen, ist das Haus zum großen Teil vom Feuer zerstört worden. Ein Übergreifen auf Nachbarhäuser konnte jedoch verhindert werden. Das Feuer wurde unter anderem mittels der Drehleiter aus Gefrees bekämpft. Auch unzählige Atemschutzgeräteträger kamen zum Einsatz.
Den Einsatz erschwerten starke Schneefälle, eisige Temperaturen um die -6°C, glatte Fahrbahnen sowie enge Anfahrtswege. Die Löschwasserversorgung wurde mittels mehrerer Tanklöschfahrzeuge sichergestellt.
Zwei Feuerwehrleute wurden leicht verletzt. Die Einsatzleitung hatte Escherlichs Kommandant Christoph Bauer, unterstützt von Kreisbrandrat Hermann Schreck und Bad Bernecks Kommandant Wolfgang Maisel. Kreisbrandinspektor Winfried Prokisch, Kreisbrandinspektor Harald Schöberl und die Kreisbrandmeister Gerhard Günther, Konrad Bauer, Uwe Meier, Jürgen Wunderlich, Ewald Berneth und Heiko Rauh waren ebenfalls an der Einsatzstelle. Die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung wurde zunächst alarmiert, musste jedoch nicht eingesetzt werden.
Insgesamt waren 153 Feuerwehrleute sowie 24 Helfer vom BRK Bad Berneck und Gefrees, die sich um die Hausbewohner und die zwei verletzten Feuerwehrleute kümmerten, über mehrere Stunden im Einsatz. Zudem versorgte das BRK die Einsatzkräfte bei frostigen Temperaturen mit heißem Tee und Kaffee. Vor allem für die Atemschutzgeräteträger sind Einsätze bei derartigen Witterungsverhältnissen äußerst anstrengend.
Die letzten Einsatzkräfte verließen die Einsatzstelle am späten Abend des 1. Weihnachtsfeiertages.

Das Wohnhaus wurde völlig zerstört 
Weithin war der Rauch sichtbar 


Unzählige Atemschutgeräteträger wurden benötigt 
und waren in Bereitstellung 
Temperaturen von - 6°C, Schneefall und gefrierendes Löschwasser erschwerten die Arbeiten 
Lagebesprechung: KBR Hermann Schreck unterstützte die Einsatzleitung 
Escherlichs Kommandant Christoph Bauer fungierte als Einsatzleiter 
Text: Carolin Rausch, Leiterin FB Öffentlichkeitsarbeit Fotos: Carolin Rausch
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