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Atemschutzlehrgang in der Inspektion II
02.11.2006
14 frischgebackene Atemschutzgeräteträger leisten seit dieser Woche Dienst im westlichen Landkreis Bayreuth. Mit der Abschlußveranstaltung am 31. Oktober 2006 im Feuerwehrhaus Hollfeld endete der von Kreisbrandmeister Ewald Berneth geleitete Lehrgang. Diesem standen während der Ausbildung die Kreisbrandmeister Reiner Marks und Ralf Riedel sowie die Feuerwehrleute der Stadt Hollfeld unter der Führung von Kommandant Frank Fischer unterstützend zur Seite. Neben der Vermittlung von fachlichem Wissen, das für ein effektives Vorgehen im realen Einsatz unerläßlich ist, standen vielfältige praktische Übungen auf dem Ausbildungsprogramm: Im Rahmen der sogenannten Gewöhnungsübung werden die Feuerwehrleute im Umgang mit der etwa 16 Kilogramm schweren Atemschutzausrüstung vertraut gemacht - ein vollausgerüsteter Atemschutzgeräteträger trägt im Ernstfall bis zu 40 Kilogramm an zusätzlichem Gewicht. Bei einer Belastungsübung werden die Teilnehmer kontrolliert an ihre körperlichen Leistungsgrenzen geführt. Zudem kommt ein Gang durch die Atemschutzstrecke in der Feuerwache Bayreuth. Ein leerstehendes Wohnhaus in Hollfeld diente zu guter Letzt als Übungsobjekt, an dem die Feuerwehrleute mit einer typischen Ernstfallsituation konfrontiert wurden: Ein angenommenes Feuer im ersten Stock bedroht eine hilflose Person; diese muß schnellstmöglich gefunden und gerettet werden. Dabei sorgte mittels Nebelwerfer produzierter Rauch für ein realistisches blickdichtes Umfeld. Die erste Bürgermeisterin der Stadt Hollfeld, Karin Barwisch, zeigte sich hocherfreut über das Engagement der vorwiegend jungen Leute aus den Wehren Aufseß, Breitenlesau, Drosendorf, Freienfels, Glashütten, Haag, Hollfeld und Kainach.










Text und Foto: Sven Kaniewski, Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit Inspektion II
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