Chemieschutzlehrgang in Trockau
03.06.2007
Unter der Leitung von Kreisbrandmeister Ralf Riedel wurden elf neue Chemieschutzanzugträger aus den Wehren Fichtelberg, Glashütten, Speichersdorf und Trockau binnen zweier Samstage erfolgreich ausgebildet.
Teilnahmevoraussetzung hierfür sind der absolvierte Lehrgang zum Truppmann, Sprechfunk- und Atemschutzausbildung sowie eine gültige G26.3-Untersuchung.
Der insgesamt 14-stündige Lehrgang umfasst die Vermittlung von Kenntnissen hinsichtlich Bedeutung, Schutzfunktion und Einsatzgrundsätzen der Chemieschutzausrüstung. Dieses zunächst theoretisch behandelte Wissen wurde anhand zahlreicher praktischer Fallgestaltungen verdeutlicht. Besonderer Wert wurde dabei auf das korrekte An- und Ablegen der Schutzkleidung gelegt sowie auf eine geordnete Kommunikation mit der Übungs- bzw. Einsatzleitung. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle auch den Kameraden der gastgebenden Feuerwehr Trockau mit ihrem Kommandanten Thomas Fröba an der Spitze für die geleistete Unterstützung.

Zwei CSA-Träger untersuchen mittels einer Checkliste einen gefundenen Behälter unbekannten Inhalts. KBM Riedel gibt wichtige Hinweise.

Auch KBM Ewald Berneth, Fachausbilder für Atemschutz, unterstützte die Ausbildung.

Um einen möglichst umfassenden Einblick in den Ablauf eines Einsatzes mit gefährlichen Stoffen zu bekommen, absolvierten die Teilnehmer auch eine Station, die sich mit dem Erfassen und Auswerten der von den CSA-Trägern übermittelten Daten befasste.

Im Regelfall wird das Ankleiden der CSA-Träger von mehreren Feuerwehrleuten unterstützt.

Die Mannschaft vom DEKO P der Feuerwehr Bayreuth, die eigens für den Lehrgang nach Trockau gekommen waren, führten die abschließende Dekontamination der Einsatzkräfte durch.
Ihnen gilt in diesem Zusammenhang ebenfalls ein herzliches Dankeschön!
Text und Fotos: Sven Kaniewski, Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit
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