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Pilotlehrgang "Einsatzleitung bei größeren Schadenslagen"
01.12.2008
Der Pilotlehrgang Einsatzleitung bei größeren Schadenslagen fand im Gerätehaus Kirchahorn statt.
Auf Einladung waren 23 Zugführer und Kommandanten aus den
Inspektionen 2 und 3 und eine Kollegin aus dem Lkr. Kulmbach erschienen. Der Kreisbrandmeister Heiko Rauh, das Personal der UG ÖEL, Kreisbrandrat Hermann Schreck und KBI Adolf Mendel führten den Lehrgang durch.
Am Vormittag wurden die taktischen Grundlagen und Definitionen zum Thema aufgefrischt. Nach der Mittagspause standen zwei Planspiele zur Durchführung an, bei
denen alle Teilnehmer eingesetzt wurden. Nachdem alle Funktionen der tatsächlich eingesetzten Wehren vergeben waren, wurde ein Szenario durchgespielt, bei dem ein
Unwetter über Glashütten angenommen wurde.
Für Kommandant Oliver Becker hieß das Ziel, sich einen Überblick zu verschaffen, die alarmierten Kräfte sinnvoll einzusetzen und eine Dokumentation des Einsatzes
zu erstellen. Neben Überschwemmung, Blitzeinschlag und Bränden mussten einige Schüler in einem Wald gesucht werden.
Das Eintreffen der alarmierten Rettungskräfte stellte den Einsatzleiter unter Zeitdruck, diese in die Schadenslage einzuweisen, die Einsatzmittel und das Personal richtig einzusetzen.
Das zweite Planspiel sollte vor allem die Möglichkeiten der UG ÖEL aufzeigen, und wie dadurch der Einsatzleiter entlastet werden kann. Man war sich einig, dass nur durch Funkdisziplin und die Einhaltung der Führungsebenen der Erfolg sichergestellt ist.
KBR Herman Schreck dankte am Schluss allen Teilnehmern für ihre Bereitschaft zur Fortbildung, und betonte, dass die Verzahnung der einzelnen Organisationen weiter voran gebracht werden muss, um tatsächliche Schadenslagen erfolgreich abzuarbeiten. Durch das disziplinierte und vertrauensvolle Miteinander konnte jeder viel Wissen mit nach Hause nehmen.





Text: KBM Waldemar Adelhardt, FB Öffentlichkeitsarbeit Fotos: KBM Waldemar Adelhardt
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