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Neue Tragkraftspritze bei der Feuerwehr Leisau in Dienst gestellt
08.12.2008
Zu einem freudigen Anlass trafen sich die Gäste der Freiwilligen Feuerwehr Leisau. Hatten doch Kommandant Hans-Georg Neukam und Vorsitzender Peter Türk am 07.12.2008 die benachbarten Wehren des Stadtgebietes, die Feuerwehrführungskräfte, Bürgermeister und Stadträte ins Gerätehaus eingeladen, um eine neue Tragkraftspritze in Dienst zu stellen.
In seiner launigen Rede stellte Kommandant Hans-Georg Neukam den Weg der Ersatzbeschaffung für die 52 Jahre alte, noch funktionsfähige Tragkraftspritze in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Diese habe die Aktiven nie im Stich gelassen, "nur einmal, als bereits feststand, dass wir eine Neue bekommen. Aber so eine Pumpe ist ja schließlich auch nur ein .....", so Neukam augenzwinkernd. Kreisbrandmeister Konrad Bauer habe 2006 die Neubeschaffung für zwei Tragkraftspritzen bei der Stadt Goldkronach angeregt, um den Brandschutz dauerhaft und zeitgemäß sicherstellen zu können. Gerade die kleinen Ortswehren sind es, die mittels Mannschaft und Material in Form von Schläuchen und Pumpen Wasserversorgungen über lange Wege herstellen können. Dies kann im Ernstfall die Rettung für Hab und Gut sein.
Insgesamt haben die zwei neu beschafften Tragkraftspritzen des Typs Rosenbauer Fox III, die bei den Feuerwehren Leisau und Sickenreuth stationiert sind, mit 20.000 Euro Kosten zu Buche geschlagen. Die Regierung von Oberfranken hat die Beschaffung mit 7000 Euro bezuschusst. Bürgermeister Günter Exner freute sich über das Engagement der Ehrenamtlichen, das zur Sicherstellung des Brand- und Katastrophenschutzes unabdingbar ist. Auch im gesellschaftlichen Leben spiele die Feuerwehr Leisau eine maßgebliche Rolle und trage zum Gelingen der Dorfgemeinschaft bei.
Kreisbrandrat Hermann Schreck erinnerte an die Notwendigkeit und Pflichtaufgabe der Kommune, für den Brand- und Katastrophenschutz und somit die Sicherheit ihrer Bürger Sorge zu tragen. Die optimale technische Gerätschaft sei ein wesentlicher Faktor, jedoch bedürfe es vor allem der Menschen, die sich für das Ehrenamt bereit erklären. Kritik von unqualifizierten Egoisten, die häufig an Wirtshaustischen ausgeübt würde, sei völlig fehl am Platz und frustriere die Menschen, die sich für den Nächsten und in Not Geratenen selbstlos einsetzen, so der Kreisbrandrat unter dem Beifall der Versammlung.
Die alte Pumpe der Feuerwehr Leisau hat übrigens einen geschützten Platz im ehemaligen Gerätehaus in Kottersreuth, wird dort gehegt und gepflegt und kann notfalls mit zum Einsatz kommen.

Goldkronachs Bürgermeister Günter Exner übergab die Tragkraftspritze an Kommandant und Vorsitzenden 
KBR Hermann Schreck sprach Grußworte 
Bürgermeister Günter Exner mit den Führungskräften vor der neuen Tragkraftspritze Text: Carolin Rausch, Leiterin FB Öffentlichkeitsarbeit Fotos: Carolin Rausch
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