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Startschuss für Alarmierungsplanung
02.02.2009
Mit einem Workshop hat am Wochenende (31.01.2008) ein rund 60-köpfiges Team seine unterstützende Arbeit auf dem Weg zur Integrierten Leitstelle (ILS) aufgenommen.
Die Mitglieder und Mitarbeiter der gesamten nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr folgten damit einer Einladung der Bayreuther Oberbürgermeisters Dr. Michael Hohl. Das Gremium wird den Zweckverband für Rettungsdienst- und Feuerwehralarmierung (ZRF) Bayreuth-Kulmbach unterstützen. Die Veranstaltung fand im BRK-Haus in Bayreuth statt. ZRF-Geschäftsführer Harald Burkhardt betonte eingangs, dass es primär die Aufgabe der Kreisverwaltungsbehörden und des ZRF ist, diese Alarmierungsplanung vorzunehmen. Ohne die Mitwirkung der Funktionsträger der beteiligten Institutionen und Organisationen von Rettungsdienst und Brand- und Katastrophenschutz sei dies aber nicht zu schultern, so Burkhardt.
Aus diesem Grund holte sich der ZRF mit Georg Dürr, Jochen Gawenda und Markus Harrer drei Fachleute der Staatlichen Feuerwehrschule Geretsried (SFSG) nach Bayreuth, um die rund 60- köpfige Mannschaft aus der Stadt Bayreuth und den Landkreisen Bayreuth und Kulmbach in die komplexe Theorie der Alarmierungsplanung einzuführen.
Der Leiter der Lehrgruppe für Information und Kommunikation der SFSG und Referent Georg Dürr hob in seinen Ausführungen unterstrich in seinen Ausführungen, dass der Workshop in Bayreuth der Startschuss für die Alarmierungsplanung ist. Die Tiefen der Alarmierungsplanung werden rund ein drittel der Workshopteilnehmer während eines Seminars in Geretsried kennen lernen. Vom 07. bis 09.04.2008 bekommen die Teilnehmer mit dem vermittelten Wissen das nötige Handwerkszeug und Tipps um die künftige Integrierte Leitstelle auf den Weg zu bringen. Nachdem die einzelnen Arbeitsgruppen ihre Arbeit bereits aufgenommen haben, werden während dieses Seminars bereits die ersten Ergebnisse vorgestellt und diskutiert werden.
Nicht nur die Theorie stand während des etwa achtstündigen Workshops auf dem Programm, in drei Gruppen wurden durch die Gäste aus Geretsried bereits einige Besonderheiten bei den Planungen angesprochen, verschiedene Diskussionen im Laufe des Tages zeigten, dass in diesem Bereich noch jede Menge Arbeit zu leisten ist.
Der Projektleiter und künftige Chef der Integrierten Leitstelle, Markus Pöhlmann, freute sich auf eine interessante Zeit der Zusammenarbeit und bot seitens des Bayerischen Roten Kreuzes Bayreuth, als künftigen Betreiber der ILS, den uneingeschränkten Dialog mit allen Beteiligten an.






Text und Fotos: Frank Zeißler, BRK Kreisverband Bayreuth
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