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Chemieschutzlehrgang in Mistelbach erfolgreich absolviert
15.03.2009
Der spontane Eindruck eines Spaziergängers am vergangenen Samstag, als zwei Feuerwehrleute in grünen Chemikalienschutzanzügen (CSA) während ihres Eingewöhnungsmarsches durch die Ortschaft Mistelbach an ihm vorbeiliefen, lautete "Das sieht ja gefährlich aus, was Ihr da macht !" Und in der Tat: Immer dann, wenn die Feuerwehr zu Unfällen mit gefährlichen Stoffen ausrückt, ist die Lage zuweilen durchaus heikel und nur unter entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen zu bewältigen. Mehrere Einsätze aus dem Jahr 2008, beispielsweise ein langwieriger Unfall mit verschiedensten Abfallstoffen auf der Rastanlage Fränkische Schweiz/Pegnitz im August, belegen, dass solche Ernstfälle höchste Anforderungen an Einsatzkräfte und Material stellen.
Zwölf Feuerwehrleute aus den Wehren Bad Berneck, Kirchenlaibach, Mistelbach, Speichersdorf und Unterlind wurden durch die Kreisbrandmeister Ralf Riedel und Ewald Berneth, ihres Zeichens Fachausbilder für Gefährliche Stoffe und Güter sowie Atemschutz, erfolgreich zum CSA-Träger ausgebildet.
Teilnahmevoraussetzung hierfür sind der absolvierte Lehrgang zum Truppmann, Sprechfunk- und Atemschutzausbildung sowie eine gültige G26.3-Untersuchung.
Die insgesamt 14-stündige Schulung umfasst die Vermittlung von Kenntnissen hinsichtlich Bedeutung, Schutzfunktion und Einsatzgrundsätzen der Chemieschutzausrüstung. Dieses zunächst theoretisch behandelte Wissen wurde anhand zahlreicher praktischer Fallgestaltungen verdeutlicht. Besonderes Augenmerk galt dabei dem korrekten An- und Ablegen der Schutzkleidung sowie einer geordneten Funk-Kommunikation mit der Übungsleitung. Feuerwehrleute des Gefahrgutzuges der Stadt Bayreuth, mit denen der Landkreis Hand in Hand zusammenarbeitet, führten eine abschließende Dekontamination der Lehrgangsteilnehmer durch. Ein besonderer Dank gilt der Feuerwehr Mistelbach mit ihrem Kommandanten Daniel Ermer, der Vorsitzenden Sabine Zeitler und allen ihren Helfern für die hervorragende Unterstützung des Lehrganges !











Text und Fotos: Sven Kaniewski, Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit
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