Martin Fiedler wird Systemverwalter der künftigen ILS Bayreuth-Kulmbach

19.04.2009


Der BRK-Kreisverband Bayreuth hat mit dem Weidenberger Martin
Fiedler jetzt auch die Stelle des Systemverwalters für die künftige Integrierte Leitstelle Bayreuth/Kulmbach (ILS) besetzt.

Der Elektro-, Kommunikations- und EDV-Technik-Spezialist verstärkt mit seiner Erfahrung das Team der BRK-Rettungsleitstelle auf dem Weg zur ILS. Fiedler verfügt aufgrund seiner ehrenamtlichen Feuerwehrtätigkeit als Zugführer über einen großen Erfahrungsschatz aus dem Bereich des Brand- und Katastrophenschutzes.

Bereits seit seiner Jugend ist Fiedler in der Stützpunktwehr des Marktes Weidenberg im Landkreis Bayreuth aktiv. Nach Ableistung seines Bundeswehrersatzdienstes, in der Fernmeldezentrale der Katastropheneinsatzleitung des ehemaligen Landratsamtes in der Tunnelstrasse, blieb er den Floriansjüngern in Weidenberg bis heute treu und kennt daher bestens die Belange des Ehrenamtes.

Für den 35jährigen Familienvater Martin Fiedler ergab sich nun die Chance in seiner neuen Funktion die berufliche Expertise aus der ITBranche mit seiner ehrenamtlichen Passion Feuerwehr zu verknüpfen. Bis zur Inbetriebnahme der Leitstelle im Jahr 2011 steht dem Team der Leitstelle viel Arbeit bevor. Fiedler wird sich bis dahin, zusammen mit Projektleiter Markus Pöhlmann, hauptverantwortlich um die
Planung und Ausschreibung der komplexen IT-Systemtechnik der
Leitstelle und um die Umsetzung der Alarmierungsplanung im
Einsatzleitsystem kümmern.

Im anschließenden Realbetrieb trägt der neue Systemverwalter schließlich die Verantwortung für die Funktionalität der Leitstellensystemtechnik, die IT-Sicherheit sowie
die Konzeption der EDV-Schulungsmaßnahmen der Mitarbeiter. Bis zum Sommer absolviert Fiedler einen Teil der für die Berufsausübung notwendigen beruflichen Ausbildung an der Staatlichen Feuerwehrschule in Regensburg.

Neben der personellen Veränderung hat die Leitstelle auch ein neues Gesicht in Form eines Logos erhalten. Dieses ziert künftig nicht nur die Dienstkleidung der Disponenten. Zielsetzung der Gestalter war es, im Entwurf die drei Aufgaben- und räumlichen Zuständigkeitsbereiche der Leitstelle in einer neutralen und objektiven Form abzubilden.

Neben dem Äskulapstab als Sinnbild für den Rettungs- und
Notarztdienst, enthält das Logo auch das Feuerwehrsignet als
Zeichen für den Brandschutz, sowie das internationale
Katastrophenschutzzeichen in Form eines blauen Dreieckes auf
orangefarbigem Untergrund. Im Hintergrund ist eine stilisierte Landkarte des ILS-Bereiches mit den Landkreisen Bayreuth und Kulmbach sowie der Stadt Bayreuth in der Mitte abgebildet.



von links: Markus Pöhlmann, Martin Fiedler, Peter Herzing


Text: Markus Pöhlmann, ILS Bayreuth
Fotos: Frank Zeißler

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