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Neues Löschfahrzeug LF 20 / 16 in Altenplos stationiert
10.05.2009
Es war ein würdiger Rahmen, mit dem die Gemeinde Heinersreuth gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Altenplos am 09.05.09 ein neues Löschgruppenfahrzeug offiziell in Dienst gestellt hat.
Das Löschgruppenfahrzeug des Typs LF 20/16 ersetzt bei der Wehr des 13. Löschzuges Altenplos-Heinersreuth ein altes Löschfahrzeug LF 8/6. Mehr als zwei Jahre waren seit der Bedarfsermittlung für ein derartiges Fahrzeug bis zu seiner Indienststellung vergangen. Eine lange Zeit, in der sich die Beschaffung jedoch optimierte, wie sich heute alle Verantwortlichen einig sind. Man habe intensive Vergleiche zwischen einem Löschfahrzeug LF 10/6 und einem LF 20/16 gezogen und sei nach reiflicher Überlegung bei dem größeren Fahrzeug angelangt.
Die Sonne schien am blauen Himmel, als sich zahlreiche Bürger, Politiker und Feuerwehrleute samt Führungskräften auf dem Hof der Freiwilligen Feuerwehr Altenplos versammelten, um das neue Fahrzeug zu inspizieren.
Das Fahrgestell von Daimler, der Aufbau von Schlingmann und die Ausstattung von Ludwig Feuerschutz, bietet der LKW unzählige technische Highlights, die von 2. Vorsitzenden Manfred Popp vorgestellt wurden. Auch bewährte, mechanische Techniken wurden jedoch verbaut. Das Fahrzeug unterstand einer europaweiten Ausschreibung, weshalb ein versiertes Ingenieurbüro mit selbiger beauftragt wurde.
Maximal 16 Tonnen schwer und 290 PS stark unterstützt das Löschgruppenfahrzeug ab sofort die Freiwillige Feuerwehr bei ihren oftmals schwierigen Einsätzen an der heimischen Bevölkerung sowie Durchreisenden und Gästen.
Eine Feststellung übrigens, die sich durch alle Grußworte der zum Festakt zahlreich erschienenen Politiker wie ein roter Faden zog. Bundestagsabgeordnete Annette Kramme, die Landtagsabgeordneten Inge Aures, Gudrun Brendel-Fischer und Dr. Christoph Rabenstein zollten den Ehrenamtlichen höchsten Respekt und setzten die Ausstattung dieser professionellen Helfer im Ehrenamt mit besten technischen Gerätschaften zum Schutz der Bevölkerung voraus und heraus.
Auch stellvertretender Landrat, Günther Hoppert, attestierte der Gemeinde Heinersreuth samt Bürgermeister und Gemeinderäten Voraussicht und Verantwortungsbewusstsein mit der getätigten Beschaffung, die mit insgesamt 274.282 Euro zu Buche schlug. Der Freistaat Bayern beteiligt sich hierbei mit rund 80.000 Euro, der Landkreis übernimmt rund 30.000 Euro. Stolze 174.282 Euro sei der Gemeinde dieser weitere Schutz der Bevölkerung wert. Zu Recht, wie Hoppert dankend feststellte. Bürgermeister Hans Dötsch erläuterte, dass dieses in der Wirtschaftskrise antizyklische Verhalten der Gemeinde begründet sei und eine sinnvolle Investition in den Brand- und Katastrophenschutz geleistet worden sei.
Er selbst stelle sich bei Anmerkungen von Kritikern häufig die Frage, wofür man die Feuerwehr eigentlich nicht brauche und finde dabei keine Antwort. Ob bei Schadensereignissen jeglicher Art, Jugendarbeit oder der Beteiligung am allgemeinen gesellschaftlichen Leben einer Kommune sei die älteste bürgerliche Hilfsorganisation immer Garant für Erfolg.
In die gleiche Kerbe schlug Kreisbrandrat Hermann Schreck bei seinem Grußwort, allerdings aus der Sicht der Feuerwehr. Er beglückwünschte die Bürgerinnen und Bürger zu der Beschaffung, die allein zu deren Schutz getätigt wurde. Unverständnis zeigte Schreck jedoch in Hinsicht auf die Ausführungen der Umsetzung des EU-Führerscheines sowie die Ausgliederung der Freiwilligen Feuerwehren aus dem Sektor "Katastrophenschutz". Er erntete damit Beifall - gleichfalls von Feuerwehrleuten wie den anwesenden Politikern. In Vorfreude auf die gemeinsame Integrierte Leitstelle ( ILS ) mit dem Landkreis Kulmbach, an den Altenplos geografisch unmittelbar anschließt, zeigte sich Schreck überzeugt von einer erfolgreichen Zusammenarbeit und dem Zusammenwachsen der Region.
Den geistlichen Segen schließlich sprach Pfarrer Johannes Feldhäuser für Mannschaft und Fahrzeug. Auf belebende, kurzweilige Art und Weise ermutigte er die Feuerwehrdienst-leistenden, sich weiterhin als segensreiche Helfer für in Not Geratene einzusetzen. Der Segen sei keineswegs ein magischer Schutz gegen Unglücke, aber durchaus spürbar im Umgang mit Menschen.
Mit Dankesworten und einem gemütlichen Beisammensein klang der Festakt in Altenplos aus, nachdem Bürgermeister Hans Dötsch das Fahrzeug mittels Funkspruch zur Feuerwache Bayreuth offiziell angemeldet hat.

Zahlreiche Interessierte aus der Bevölkerung von Heinersreuth besichtigten das neue Fahrzeug bei strahlendem Sonnenschein 

Kommandant, KBM Ewald Berneth, begrüßte zahlreiche Ehrengäste und Bürger 
Bürgermeister Hans Dötsch... 
... freute sich ebenso wie stellvertretender Landrat Günther Hoppert über die Beschaffung 
Kreisbrandrat Hermann Schreck in seinem Grußwort 
Die Ehrengäste, Vertreter aus Feuerwehrführung und Politik, versammelten sich zum Gruppenbild Text: Carolin Rausch, Leiterin FB Öffentlichkeitsarbeit Fotos: Carolin Rausch
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