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Brand im Mistelgauer Kindergarten - Übungsszenario in der Inspektion II
27.09.2009
Am Mittwoch, den 23.09.2009, fand die Großübung der Inspektion II im Rahmen der diesjährigen Feuerwehraktionswoche statt. Simuliert wurde ein Brand im Mistelgauer Kindergarten, in welchem sich während des normalen Tagesablaufes regelmäßig über 100 Kinder aufhalten.
Gegen 19 Uhr wird zunächst die Alarmstufe 2 ausgelöst. Daraufhin rücken die Wehren Mistelgau, Seitenbach, Obernsees, Plösen-Gollenbach, Frankenhaag und Glashütten zur angenommenen Schadensstelle aus. Bei einer ersten Erkundung durch den Einsatzleiter, Dominik Hauer, wird eine starke Verrauchung im dortigen Erdgeschoss festgestellt, mehrere Personen befinden sich noch im Gebäude.
Zahlreiche begeisterte Kinder und viele interessierte Bürgerinnen und Bürger haben sich in der Zwischenzeit am Übungsplatz versammelt. In Windeseile rüsten sich die ersten Atemschutzgeräteträger aus, um die vermissten "Kinder" aufzufinden - zur deren Darstellung hatten sich zahlreiche Jugendfeuerwehrleute aus den teilnehmenden Feuerwehren zur Verfügung gestellt. Da absehbar ist, daß die vorhandenen Einsatzkräfte zur Bewältigung der Situation nicht ausreichen werden, werden der 14. Löschzug Eckersdorf-Donndorf, der 21. Löschzug Hummeltal-Gesees sowie die Feuerwehren aus Mistelbach, Wohnsgehaig und Truppach-Mengersdorf ebenfalls nach Mistelgau gerufen.
Insgesamt 160 Kräfte - davon allein 28 Atemschutzgeräteträger - waren während der Übung in insgesamt vier Abschnitten eingeteilt, darunter im Schwerpunkt zur Menschenrettung bzw. Brandbekämpfung und zur Herstellung einer ausreichenden Wasserversorgung. Ein besonderes Augenmerk lag in der taktischen Raumordnung, also der überlegten Fahrzeugaufstellung und dem durchdachten Umgang mit der eng bebauten Umgebung. Der HvO Mistelgau gewährte in gewohnt professioneller Weise die medizinische Versorgung der Verletztendarsteller.
Bei der abschließenden Übungsbesprechung im Feuerwehrhaus Mistelgau wurde einstimmig betont, daß die durchaus schwierige Übung gekonnt gemeistert wurde. Hierbei wurde auch in den Vordergrund gestellt, daß die Aktionswoche eine gute Gelegenheit für die Feuerwehr darstellt, sich in der Öffentlichkeit positiv zu profilieren. Besonderer Dank galt der gastgebenden Feuerwehr für die hervorragende Organisation !










Text und Fotos: Sven Kaniewski, Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit
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