Elf neue Chemieschutzträger im Landkreis Bayreuth

05.12.2010


Elf neue Chemieschutzträger wurden von Kreisbrandmeister Ralf Riedel ausgebildet. An zwei Samstagen mussten sich die Teilnehmer aus den Freiwilligen Feuerwehren Fichtelberg, Neubau, Unterlind und Mehlmeisel einer theoretischen und praktischen Ausbildung unterziehen.

Insgesamt zwölf Stunden umfasst der wichtige Lehrgang, der Grundlage für Atemschutzgeräteträger ist, die bei Gefahrguteinsätzen mit Chemieschutzanzügen zum Zug kommen.

Ausgebildete Chemieschutzträger sind für die Freiwilligen Feuerwehren von großer Bedeutung. Bei Gefahrguteinsätzen sind sie unerlässlich. Die Arbeit mit Chemieschutzanzügen erfordert ein hohes Maß an körperlicher Fitness und Verantwortungsbewusstein. Gefahrguteinsätze haben vor allem durch Transporte von gefährlichen Gütern auf den Straßen Deutschlands in den letzten Jahren zugenommen. Der Landkreis Bayreuth, den die Bundesautobahn BAB 9 als Süd-Nord-Tangente durchquert, ist dabei besonders gefährdet und betroffen. Aber auch die Bundesstraßen B2, B303 und B85 bergen viele Gefahren durch entsprechende Transportfahrzeuge in sich.

Bei dem Lehrgang wurden die neuen Chemieschutz-Anzüge eingebunden, um hier Erfahrungen zu sammeln.



Mit praktischen Übungen wird das theoretische Wissen vertieft.

Kreisbrandmeister Ralf Riedel gibt wertvolle Hinweise für die Zuordnung des angenommenen Gefahrenstoffes

Die anderen Übungsteilnehmer erhalten von den CSA-Trägern über Funk die Gefahrennummern und müssen diese recherchieren.

Das richtige Entkleiden des CSA-Trägers will gelernt sein:

KBM Ralf Riedel gibt wertvolle Tipps.


Text: Carolin Rausch, Leiterin FB Öffentlichkeitsarbeit
Fotos: Carolin Rausch

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