Schwerer Verkehrsunfall zwischen Hollfeld und Plankenfels

Schwerer Verkehrsunfall zwischen Hollfeld und Plankenfels

Einsätze

Zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2191 zwischen Hollfeld und Plankenfels wurden am Freitagmorgen gegen 08:10 Uhr zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, THW und Polizei alarmiert.
Nach ersten Erkenntnissen waren auf Höhe der Abzweigung nach Stechendorf zwei Pkw und ein Lkw in den Unfall verwickelt. Insgesamt waren vier Personen beteiligt, darunter auch ein Kind. Für die schwerstverletzte Fahrerin eines der beteiligten Pkw kam jede Hilfe zu spät, sie verstarb an der Unfallstelle.

Die weiteren Beteiligten, darunter das unverletzte Kind sowie zwei leicht verletzte Personen, wurden zur weiteren medizinischen Versorgung in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Für Angehörige sowie für die eingesetzten Kräfte wurde umgehend eine Betreuung durch Kriseninterventionsteams sowie die Psychosoziale Notfallversorgung für Einsatzkräfte (PSNV-E) organisiert. In enger Abstimmung mit den Feuerwehrführungskräften des Landkreises und dem Einsatzleiter Rettungssdienst wurde das Gemeindehaus als Anlaufstelle für betroffene Angehörige sowie Einsatzkräfte geöffnet und mit Fachpersonal der PSNV besetzt.

Die Staatsstraße 2191 musste für die Dauer der Rettungs-, Bergungs- und Aufräumarbeiten vollständig gesperrt werden. Die Feuerwehren richteten eine weiträumige Umleitung ein, stellten den Brandschutz sicher und banden auslaufende Betriebsstoffe. Der Rettungsdienst übernahm die medizinische Erstversorgung der Verletzten und brachte diese in um-liegende Krankenhäuser.

Im Einsatz befanden sich die Feuerwehren aus Hollfeld, Waischenfeld, Plankenfels, Weiher und Stechendorf. Für die Feuerwehr Schirradorf konnte nach der ersten Lageerkundung vor Ort Alarmstopp gegeben werden. Seitens des Rettungsdienstes waren zwei Rettungswagen des BRK Bayreuth und der Malteser Waischenfeld sowie ein Notarzt im Einsatz, der mit dem Rettungshubschrauber Christoph 20 zur Einsatzstelle gebracht wurde. Zudem waren zwei Einsatzleiter Rettungsdienst vor Ort. Ein weiterer Rettungswagen des Hollfelder BRK sicherte den weiteren Einsatz der Feuerwehr ab.

Insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte im Einsatz.

Gegen 12:15 Uhr konnte das erste Unfallfahrzeug geborgen werden. Zwei weitere Abschleppunternehmen befanden sich zu diesem Zeitpunkt bereits auf der Anfahrt. Kurz nach 13:30 Uhr konnte die Vollsperrung aufgehoben werden und die Feuerwehreinsatzkräfte wieder zurück an ihre Standorte kehren.

Fotos/ Text: Kreisbrandinspektion Bayreuth/ KBM Stephanie Bleuse

Freiwillige Feuerwehr Hollfeld, Freiwillige Feuerwehr Plankenfels, Freiwillige Feuerwehr Stechendorf, Freiwillige Feuerwehr Waischenfeld, Freiwillige Feuerwehr Weiher, THL 4

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