Am Morgen des 29.01.2026 wurden die Feuerwehren Bad Berneck und Escherlich-Goldmühl gegen 08:30 Uhr zu einer Unterstützung bei einem gestürzten Großtier im Gemeindebereich alarmiert. Ein Pferd war im Bereich zwischen Stallung und Koppel ausgerutscht und konnte sich trotz mehrfacher eigener Aufstehversuche sowie der Bemühungen der Besitzerin nicht mehr selbstständig aufrichten.
Aufgrund der zunehmenden Erschöpfung des Tieres wurde die Feuerwehr zur Hilfe gerufen. Rund 20 Einsatzkräfte trafen an der Einsatzstelle ein. Das stark entkräftete Pferd ließ sich ruhig auf eine vorbereitete Plane umlagern. Mithilfe dieser Plane und unter Einsatz von Muskelkraft wurde das Tier vorsichtig in einen Bereich mit griffigerem Untergrund verbracht, um einen erneuten Aufstehversuch zu ermöglichen. Zusätzlich wurde dem Pferd Heu angeboten, um wieder etwas Kraft zu sammeln.
Im Anschluss gelang es dem Tier, nahezu selbstständig aufzustehen und sicher auf allen vier Beinen zu stehen. Zur weiteren Erholung wurde das Pferd noch auf seine Koppel begleitet. Nach einer Einsatzdauer von rund eineinhalb Stunden konnten die eingesetzten Feuerwehren wieder zu ihren Standorten zurückkehren. Das Pferd blieb bei dem Einsatz unverletzt.
Einsätze mit Großtieren erfordern grundsätzlich ein erhöhtes Maß an Eigenschutz, da Tiere in Stresssituationen unvorhersehbar reagieren können. In diesem Fall verhielt sich das Pferd jedoch sehr ruhig, was die Maßnahmen deutlich erleichterte.
Fotos/Text: KBM Christian Heidenreich/ KBM Stephanie Bleuse





