Zur 29. Dienstversammlung auf Landkreisebene der Kinderfeuerwehrbeauftragten, Jugendfeuerwehrwarte und Jugendgruppensprecher lud Kreisjugendfeuerwehrwart Tobias Eckert am 3. Februar 2026 in die Mehrzweckhalle nach Kirchahorn ein. Rund 200 Verantwortliche aus den insgesamt 205 Kinder- und Jugendfeuerwehren im Landkreis folgten der Einladung.
In seinem Jahresbericht blickte Kreisjugendfeuerwehrwart und Kreisbrandmeister Tobias Eckert auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres zurück.
Aktuell gibt es im Landkreis 132 Jugendfeuerwehrgruppen mit insgesamt 834 Jugendlichen, davon 283 weiblich. 300 Jugendwartinnen und Jugendwarte kümmern sich um die Aus- und Weiterbildung der Nachwuchskräfte.
In den Kinderfeuerwehren engagieren sich 1.262 Kinder in 73 Gruppen, betreut von 370 Betreuerinnen und Betreuern. Neben dem erneuten Zuwachs an Nachwuchskräften ist besonders erfreulich, dass auch der Anteil weiblicher Mitglieder weiterhin stetig steigt.
Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 26.839 Stunden für die Nachwuchsarbeit geleistet.
Damit konnte im Vergleich zum Vorjahr eine deutliche Steigerung verzeichnet werden, die unter anderem auf die weiter zunehmende Zahl an Kinderfeuerwehren sowie die rege Teilnahme an der Abnahme der Jugendflamme zurückzuführen ist. In den Jugendfeuerwehren wurden bei 4.369 Gruppenterminen insgesamt 20.974 Stunden in und mit dem Nachwuchs investiert. Die Kinderfeuerwehren trafen sich zu 1.141 Gruppenterminen und vertieften in 5.865 Stunden Fertigkeiten, Wissen und Teamgeist.
Die Kreisjugendgruppensprecher Rebekka Heidenreich und Lukas Jahn gaben einen Jahresrückblick, stellvertretender Bezirksjugendfeuerwehrwart Florian Strobel gab einen Überblick über neue Informationen von Landes- und Bezirksebene.
Landrat Florian Wiedemann zeigte sich begeistert über die hohe Resonanz der Kreisdienstversammlung sowie über das umfangreiche jährliche Veranstaltungsangebot für die Kinder- und Jugendfeuerwehren im Landkreis Bayreuth. Besonders freue ihn die durchweg rege Teilnahme. Dies unterstreiche den hohen Stellenwert der Aus- und Fortbildung des Feuerwehrnachwuchses sowie das große ehrenamtliche Engagement, das Jahr für Jahr mit viel Herzblut geleistet werde.
Auch Bürgermeister Florian Questel von der Gemeinde Ahorntal hob die Bedeutung der Nachwuchsarbeit hervor. Besonders beeindruckt zeigte er sich davon, wie viele junge Menschen sich bereits früh für die Feuerwehr begeistern und sich zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger mit großem Einsatz engagieren.
In seinem Grußwort betonte Kreisbrandrat Hermann Schreck die Wichtigkeit einer konsequenten Nachwuchsförderung, um einem möglichen Mangel im aktiven Dienst frühzeitig entgegenzuwirken. Gleichzeitig dankte er allen Verantwortlichen innerhalb der Feuerwehren für ihren unermüdlichen Einsatz in diesem Bereich.
Scheckübergabe für die Kinder- und Jugendfeuerwehr im Landkreis
Im Rahmen der Veranstaltung fand zudem eine Scheckübergabe statt: Anlässlich seines 44. Geburtstags hatte Florian Wiedemann im privaten Kreis auf Geschenke verzichtet und stattdessen um Spenden für die Kinder- und Jugendfeuerwehr im Landkreis gebeten. So konnte er nun eine stolze Summe von 460 Euro überreichen.
Zum Abschluss galt ein besonderer Dank der Freiwilligen Feuerwehr Kirchahorn für den Auf- und Abbau in der Mehrzweckhalle sowie für die Bewirtung während der Dienstversammlung.
Fotos/ Text: KBM Stephanie Bleuse

















