Ein einsatzreicher Winterabend forderte am 16. Februar zahlreiche Feuerwehren im Landkreis. Innerhalb kurzer Zeit kam es nahezu zeitgleich zu drei unterschiedlichen Einsatzlagen – einem gemeldeten Brand mit Personen in Gefahr sowie zwei witterungsbedingten Technischen Hilfeleistungen auf Bundesstraßen.
Kellerbrand in Hummeltal
Um 22:25 Uhr wurden die Einsatzkräfte mit dem Stichwort B3 – Person in Gefahr alarmiert. Anwohner hatten zuvor eine Explosion im Kellerbereich eines Wohngebäudes wahrgenommen und den Notruf abgesetzt.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte wurde eine starke Verrauchung im Keller festgestellt, die sich teilweise bereits auf das Erdgeschoss ausgedehnt hatte. Unter Atemschutz wurde der betroffene Bereich kontrolliert und belüftet. Nachdem Keller und Erdgeschoss rauchfrei waren, verbrachten die Einsatzkräfte verbliebenen Brandschutt aus dem Keller ins Freie, um mögliche Glutnester auszuschließen.
Rund 65 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Hummeltal, Mistelbach, Gesees, Mistelgau und Schnabelwaid waren vor Ort im Einsatz.
Seitens des Rettungsdienstes befanden sich zwei Rettungswagen sowie ein Notarzt an der Einsatzstelle. Eine Person wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert. Eine zweite im Gebäude befindliche Person konnte nach medizinischer Begutachtung vor Ort verbleiben.
Fotos: KBM M. Alberth
Winterliche Straßenverhältnisse sorgen für Verkehrsbehinderungen
Bereits gegen 21:55 Uhr wurden die Feuerwehren Escherlich-Goldmühl, Birnstengel und Bischofsgrün zu einer Verkehrslenkung auf die B303 auf Höhe des Weißmainkraftwerks alarmiert. Aufgrund stark verschneiter und vereister Fahrbahnverhältnisse kamen mehrere LKW nicht mehr von der Stelle.
Ein LKW geriet auf der spiegelglatten Fahrbahn in den Gegenverkehr und kam in einer Leitplanke zum Stehen. Das Fahrzeug musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Verletzt wurde niemand. Die B303 war von Bischofsgrün in Richtung Bad Berneck zeitweise vollständig gesperrt. Nachdem der LKW entfernt und die Bundesstraße durch den Winterdienst geräumt worden war, konnte sie wieder für den Verkehr freigegeben werden. Anhaltender starker Schneefall hatte die Lage zusätzlich erschwert. Über zwei Stunden waren rund 25 Einsatzkräfte eingesetzt.
Fotos: KBM C. Heidenreich
Gegen 22:00 Uhr wurde zudem die Feuerwehr Eckersdorf zu einem Verkehrsunfall auf die B22 alarmiert. Ein PKW war von der Fahrbahn abgekommen und im Straßengraben zum Stehen gekommen. Drei Insassen wurden hierbei leicht verletzt und bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durch die Feuerwehr betreut. Die B22 war für die Dauer des Einsatzes halbseitig gesperrt. Die Feuerwehr Eckersdorf war mit 9 Einsatzkräften vor Ort und konnte nach rund einer Stunde wieder an ihren Standort zurück kehren.
Text: KBM Stephanie Bleuse










