Zu einem Brand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen im Gemeindeteil Rimlas der Stadt Bad Berneck wurden am Dienstagnachmittag (28. April 2026) gegen 13:50 Uhr zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, THW und Polizei alarmiert.
Bereits auf der Anfahrt war bekannt, dass es sich um eine Scheune ohne Tierbestand handelt. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand die Holzfassade der Scheune in Brand. Zwei Bewohner des Anwesens wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation zur weiteren medizinischen Abklärung in ein Krankenhaus gebracht.
Durch das schnelle und koordinierte Eingreifen der Feuerwehr konnte das unmittelbar angrenzende Wohnhaus geschützt und ein Übergreifen der Flammen verhindert werden. Das Feuer war gegen 14:50 Uhr unter Kontrolle und schließlich gelöscht.
Im Zuge der Nachlöscharbeiten musste die Fassade der Scheune geöffnet werden, um verbliebene Glutnester gezielt ablöschen zu können. Aufgrund der starken Hitzeentwicklung wurde auch das in der Scheune gelagerte lose Heu in Mitleidenschaft gezogen. Dieses wurde von Atemschutzgeräteträgern händisch ins Freie gebracht, dort ausgebreitet und abgelöscht.
Die Löschwasserversorgung erfolgte über das Hydrantennetz sowie über lange Schlauchstrecken aus einer 80-Kubikmeter-Löschwasserzisterne und drei Löschweihern. Zahlreiche Atemschutzgeräteträger waren sowohl im Außenbereich als auch im Innenangriff im Einsatz.
Insgesamt waren 138 Einsatzkräfte beteiligt, darunter die Freiwilligen Feuerwehren Bad Berneck(Löschzug), Benk, Bindlach (Löschzug), Brandholz, Escherlich-Goldmühl, Gefrees, Goldkronach, Hollfeld, Mistelgau, Pegnitz, Ramsenthal, Speichersdorf, Stein, Unterlind, Waischenfeld und Wasserknoden. Die Kreisbrandinspektion war mit mehreren besonderen Feuerwehrführungskräften vor Ort eingesetzt. Das THW Kulmbach stellte einen Fachberater. Das BRK Bayreuth war mit zwei Rettungswagen – darunter einer aus der Bereitschaft –, einem Krankentransportwagen sowie einem Einsatzleiter Rettungsdienst vor Ort. Die Einsatzleitung für diesen Einsatz lag beim Kommandanten von Wasserknoden, in dessen Schutzbereich sich der Gemeindeteil Rimlas befindet.
Für die Nachlöscharbeiten konnten die Einsatzkräfte zwischenzeitlich reduziert werden. Nach aktuellem Stand (17:15 Uhr) wird die geschätzte Einsatzdauer noch etwa eine Stunde in Anspruch nehmen.
Fotos/Text: KBM C.Heidenreich/ KBM St.Bleuse








