Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Speichersdorf

Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Speichersdorf

Zum Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens wurden die Freiwilligen Feuerwehren von Speichersdorf und Umgebung am Morgen des 10.07.2017 kurz nach 6 Uhr alarmiert. Nach einem kurzen, aber heftigen Gewitter mit Regenschauern war im Ort ein lauter Knall zu hören, den Anwohner und Angehörige der örtlichen Feuerwehr vernahmen. Sofort wurde der Kommandant und spätere Einsatzleiter, Roland Steininger, sowie die Integrierte Leitstelle Bayreuth-Kulmbach informiert, die entsprechend nach dem Stichwort “Brand Bauernhof / landwirtschaftliches Anwesen” in die  Ringstraße in Speichersdorf alarmierte.

Beim sofortigen Eintreffen der ersten Kräfte wurde festgestellt, dass eine Scheune im Vollbrand stand. Es galt, weitere Gebäude vor den bereits übergreifenden Flammen zu schützen. Mit massivem Löschwassereinsatz, unter anderem mit den zwei Drehleitern aus Kemnath und Weidenberg, gelang dies erfolgreich. Eine nebenstehende Scheune war zwar bereits in Mitleidenschaft gezogen, der Brand konnte jedoch hierauf begrenzt und weiterer Schaden abgewendet werden. Aufgrund des enormen Bedarfs an wasserführenden Fahrzeugen, Atemschutzgeräten und -trägern wurden die Feuerwehren Creußen und Bindlach sowie der Abrollbehälter Atem- und Strahlenschutz aus Pegnitz nachalarmiert.

Nach rund zwei Stunden konnte “Feuer aus – Nachlöscharbeiten” vermeldet werden, die sich jedoch bis in den Nachmittag erstreckten. Mittels eines Baggers wurde das Brandgut auseinander gezogen und abgelöscht. Obwohl der betroffene Landwirt nach Brandausbruch noch selbst das Tor des brennenden Gebäudes öffnete und sich so einige Tiere aus den Flammen retten konnten, kam für fünf Tiere leider jede Hilfe zu spät.

Während den mehrstündigen Löscharbeiten, die einsatztechnisch in sechs Abschnitte eingeteilt waren, wurde klar, dass das Unglück durchaus weiteren Schaden hätte anrichten können. In mehrere Bäume hatten Blitze eingeschlagen, herumfliegende Holzkohlen wurden von der Feuerwehr in weiteren Anwesen gefunden und mit Kleingerät abgelöscht, um weiteren Schaden zu verhindern.

Insgesamt waren rund 230 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz. Die Einsatzleitung wurde unterstützt von Kreisbrandinspektorin Kerstin Schmidt, zahlreichen Kreisbrandmeistern, dem THW-Fachberater sowie der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung. Pfarrer Dirk Grafe, Pfarrer Sven Grillmeier und Bürgermeister Manfred Porsch standen den Einsatzkräften ebenfalls unterstützend zur Seite.

Der Einsatz dauert zur Stunde ( Stand 13.30 Uhr ) noch an.

Nachfolgend die Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Oberfranken

Scheune brannte völlig aus

 SPEICHERSDORF, LKR. BAYREUTH. Völlig ausgebrannt ist am Montagmorgen eine Scheune im nordöstlichen Gemeindegebiet. Ein Großaufgebot von Einsatzkräften verhinderte das Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäude, für drei Kälber kam allerdings jede Hilfe zu spät. Nach ersten Erkenntnissen von Brandfahndern der Kripo Bayreuth könnte ein Blitzeinschlag ursächlich für das Feuer gewesen sein. 

Gegen 6 Uhr brach der Brand in der Scheune in der Ringstraße aus und griff rasch auf das ganze Gebäude über. Als die ersten der rund 250 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei Bayreuth-Land und Rettungsdienst nur wenige Minuten später eintrafen, stand die unter anderem als Stall genutzte Halle bereits vollständig in Flammen. Die verschiedenen Feuerwehren aus Speichersdorf und den umliegenden Ortschaften brachten den Brand rasch unter Kontrolle. Personen wurden zwar glücklicherweise nicht verletzt, jedoch konnten die Einsatzkräfte und auch ein Veterinär, der vor Ort unterstützte, drei Kälber nicht mehr retten. Die Scheune brannte vollkommen nieder und auch das Dach eines benachbarten Gebäudes wurde leicht in Mitleidenschaft gezogen. Insgesamt verursachten die Flammen einen Sachschaden in Höhe von rund 100.000 Euro. Spezialisten der Kripo Bayreuth übernahmen noch am Montagvormittag die weiteren Ermittlungen zur Brandursache. Demnach gibt es Hinweise auf einen Blitzeinschlag in der Scheune, der möglicherweise das Feuer ausgelöst haben könnte.

 Text und Fotos: Gerhard Eichmüller, Carolin Rausch, Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit

 

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