Der Brandort befand sich in der eng verbauten Bahnhofstraße

Wohnungsbrand in Bindlach

Am Donnerstag dem 13. März 2014 löste die Integrierte Leitstelle Bayreuth / Kulmbach gegen 9 Uhr Alarm für die Feuerwehren im Raum Bindlach aus. Für die Einsatzkräfte ging es laut Leitstelle in die Bahnhofstraße in Bindlach zu einen Wohnungsbrand.
Nachbarn haben am Vormittag eine starke Rauchentwicklung gesehen und haben den Notruf abgesetzt. Die ersten Feuerwehrkräfte fanden ein Wohnhaus vor, aus dem das Feuer im ersten Stock schlug. Den Wohnungsbesitzer, der noch einen Löschversuch unternahm, konnten Atemschutzträger mit leichteren Verletzungen dem BRK zur weiteren Behandlung übergeben. Seine Ehefrau wurde ebenfalls dem BRK mit einem Schock zur Versorgung übergeben. Neben den Wohnungsbesitzern wurden auch deren Haustiere gerettet. Ein Hund wurde von einem Feuerwehrkameraden mit Sauerstoff behandelt und danach zu einem Tierarzt zur weiteren Behandlung gefahren. Ein Zwerghase konnte unverletzt aus der Wohnung geborgen werden und bei einem Nachbarn untergebracht werden.
Durch den schnellen, umsichtigen Einsatz von gut 60 Feuerwehrkräften konnte das Feuer auf die Wohnung begrenzt werden. Bei den Nachlöscharbeiten mussten Decken und die Dacheindeckung geöffnet werden, um letzte Glutnester abzulöschen.
Die Bahnhofstraße und die Ortsdurchfahrt B2 musste während des Einsatzes gesperrt werden. Der Einsatzleiter Marco Neugebauer, stellvertretender Kommandant der Feuerwehr Bindlach, wurde von Kreisbrandrat Hermann Schreck, Kreisbrandinspektor Winfried Prokisch und vom Kreisbrandmeister Konrad Bauer unterstützt. Die Versorgung der Verletzten übernahm das BRK mit acht Einsatzkräften.
Die Polizei nahm noch während der Löscharbeiten die Untersuchung zur Brandursache auf.
Polizeiberich:

Wohnhausbrand fordert Rettungskräfte

BINDLACH, LKR. BAYREUTH. Zwei leicht verletzte Bewohner, zwei gerettete Tiere und mindestens 80.000 Euro Sachschaden sind die Bilanz eines Wohnhausbrandes am Donnerstagvormittag in Bindlach.

Kurz vor 9 Uhr teilten mehrere Nachbarn die starke Rauchentwicklung aus dem Mehrfamilienhaus in der Bindlacher Bahnhofstraße mit und setzten den Notruf ab. Die rund 80 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei gingen sofort gegen den Brand im Obergeschoss vor, aus dem zu diesem Zeitpunkt die Flammen loderten. Ein 63-jähriger Hausbewohner, der noch erste Löschversuche unternahm, zog sich eine Rauchgasvergiftung zu und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Eine weitere Bewohnerin erlitt einen Schock und kam ebenfalls in ärztliche Behandlung. Glück für die beiden Haustiere, die sich zum Brandzeitpunkt noch in der Wohnung befanden: Die Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr retteten einen Hund und ein Hasen aus dem Gebäude. Während der Hase mit dem Schrecken davon kam und unverletzt bei Nachbarn Unterschlupf fand, musste der kleinrassige Hund von den Einsatzkräften mit Sauerstoff versorgt werden. Mittlerweile befindet er sich in tierärztlicher Behandlung.

Durch den raschen Einsatz der umliegenden Feuerwehren war der Brand bereits nach einer halben Stunde gelöscht und ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude konnte verhindert werden. Dennoch entstand in der Wohnung im Obergeschoss des Hauses der hohe Sachschaden. Die enorme Rauchentwicklung zog auch die restlichen Räume des Mehrfamilienhauses stark in Mitleidenschaft. Neben der Bahnhofstraße war ebenso die angrenzende Bundesstraße B2, die durch Bindlach führt, während der Löscharbeiten komplett gesperrt. Sie konnte kurz nach 10 Uhr für den Verkehr wieder freigegeben werden.

Die Brandfahnder der Bayreuther Kripo haben die Ermittlungen am Brandort aufgenommen. Nach einer ersten Auskunft liegen derzeit keine Hinweise auf Brandstiftung vor. Womöglich löste ein technischer Defekt das Feuer aus.

 

 

Text und Fotos: Gerhard Eichmüller Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit

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