Wohnhausbrand in Engelmannsreuth

Einsätze

Am ersten Weihnachtsfeiertag 2016 war kurz nach 20 Uhr die Feiertagsruhe für die Rettungskräfte um Engelmannsreuth beendet. Die Leitstelle Bayreuth/Kulmbach alarmierte die Feuerwehren um Engelmannsreuth zu einem Wohnhausbrand mit dem Alarmstichwort: Brand Dachstuhl; B5.

Die ersten Feuerwehrkräfte fanden ein Einfamilienhaus vor, aus dessen Dachgeschoss starker Rauch qualmte. Das Innere des Hauses war bereits stark verraucht, so dass nur Atemschutzträger vordringen konnten. Die Bewohner des Hauses wurden in Sicherheit gebracht und dem BRK zur weiteren Versorgung übergeben. Eine Person wurde umgehend mit  Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Zwei weitere Personen begaben sich später in ärztliche Behandlung. Das Großaufgebot an Einsatzkräften, das immer bei diesem Einsatzstichwort zum Einsatzort eilt, baute die Löschwasserversorgung aus einem Weiher und aus dem Hydranten-Netz auf. Die Drehleitern aus Bayreuth und Pegnitz wurden in Stellung gebracht. Über diese wurde die Dachhaut gekühlt, an zwei Stellen wurden die Ziegel entfernt, damit man unter die Isolierung kam, um die Brandnester zu bekämpfen. Zahlreiche Atemschutzträger rückten dem Brand von Innen zu Leibe. Hierzu wurden Teile der Deckenverkleidung entfernt und ins Freie befördert. Durch diese schnellen Maßnahmen konnte verhindert werden, dass sich der Brand auf das gesamte Haus ausbreitete. Neben den Wehren aus dem Landkreis Bayreuth wurde aus der benachbarten Oberpfalz die Feuerwehr Vorbach alarmiert. Das THW leuchtete den Einsatzort aus. So hatte der örtliche Einsatzleiter, der durch die Unterstützungsgruppe örtlicher Einsatzleiter ( UG-ÖEL ), Kreisbrandrat Hermann Schreck, Kreisbrandinspektorin Kerstin Schmidt und eine Vielzahl von Kreisbrandmeistern unterstützt wurde, über 200 Rettungskräfte zur Verfügung. Während der Nacht wurde eine Brandwache gestellt. Die Bewohner des Hauses kommen bei Verwanden unter, da das Haus vorerst nicht bewohnt werden kann.

Die Polizei nahm noch während den Löscharbeiten ihre Ermittlungen zur Brandursache auf.

Text und Fotos: Gerhard Eichmüller, Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit

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