Biogasunfall beübt

Am Freitag, den 21.04.2017, alarmierte die Leitstelle die Feuerwehren im Großraum Engelmannsreuth gegen 18:15 Uhr zu einem angenommenen Störfall in der Biogasanlage in Engelmannsreuth, Ortsteil Ruspen.

In der Biogasanlage kam es nach einem Störfall zu einem Brand. Tiere und Menschen seien in Gefahr, so die Alarmdurchsage der Leitstelle. Nach der Erkundung durch den Einsatzleiter Sebastian Leuchner galt es den Erstangriff durch die Feuerwehr Engelmannnsreuth durch zu führen. Innerhalb kurzer Zeit rollte eine Armada von Einsatzfahrzeugen und Einsatzkräfte auf den Einsatzleiter zu. Nun galt es die Einsatzkräfte zu koordinieren und den Raum zu ordnen. Dies gelang ihm mit seinem Team hervorragend. Neben den Feuerwehrkräften kamen Kräfte des THWs und der Notfallmanager der Bahn – die Bahnstrecke Schnabelwaid-Speichersdorf verläuft unmittelbar neben der Biogasanlage – zum Einsatzort. Der Einsatzleiter wurde durch die Führungskräfte, Kreisbrandinspektorin Kerstin Schmidt, die Kreisbrandmeister Uwe Jacobs, Karlheinz Sehnke, Kristjan Pauthner und Fachkreisbrandmeister Danny Hieckmann unterstützt.

Da die umliegende Weiher nicht zur Wasserentnahme genutzt werden konnten, wurde mit Tanklöschfahrzeugen ein Pendelverkehr zwischen Engelmannsreuth und der Ruspen und Schnabelwaid und der Ruspen eingerichtet. Eine Vielzahl von Einsatzkräften bauten zwei lange Schlauchstrecken vom Engelmannsreuther Sandweiher zur Einsatzstelle auf, um die Brandbekämpfung sicher zu stellen. Da die Schlauchstrecke fast 1,5 Kilometer lang war, wurde ein eigener Einsatzabschnitt eingerichtet, der auf der TMO Sondergruppe 9 abgewickelt wurde. Insgesamt wurde die Übung auf drei Funkgruppen abgearbeitet. Dies war ein zusätzliches Übungsziel. Nach gut zwei Stunden wurde von der Einsatzleitung “Übungsende” befohlen.

Die Einsatzkräfte trafen sich anschließend in das extra errichtete Zelt zur Abschlussbesprechung. Stefan Leuchner, Kommandant der Feuerwehr Engelmannnsreuth, bedankte sich bei den Einsatzkräften, vor allem bei die Kameraden aus der benachbarten Oberpfalz, aus Vorbach und Heinersreuth. Es zeigte sich, dass bei einem Ernstfall die Einsatzmitteln nicht ausreichen würden. Bürgermeister Hans Freiberger sicherte den Einsatzkräften zu,  dass man sich von der Gemeindeseite das Thema Löschwasser annehmen werde.

Text und Fotos:

Gerhard Eichmüller Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit

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