Die Handreichung des Landesfeuerwehrverband Bayern (LFV Bayern) für die Kinderfeuerwehr enthält neben ausführlichen Handlungsanweisungen zahlreiche wertvolle Hinweise für die tägliche Arbeit. Ein zentrales Thema dabei ist die Erste Hilfe.
„Während aller Aktivitäten der Kinderfeuerwehr ist eine wirksame Erste Hilfe für die Kinder durch die Betreuerinnen und Betreuer sicherzustellen.“
Eltern vertrauen uns ihre Kinder an, diesem Vertrauen wollen und müssen wir gerecht werden. Gerade bei einem kindlichen Notfall ist es entscheidend, schnell, sicher und fachlich korrekt zu handeln. Deshalb ist die regelmäßige Teilnahme an einem speziell auf Kinder ausgerichteten Erste-Hilfe-Kurs für unsere Betreuerinnen und Betreuer wichtig.
Am Freitagabend (27.02.2026) nahmen insgesamt 28 Betreuerinnen und Betreuer an einem rund 2,5-stündigen Praxistraining zur Ersten Hilfe am Kind teil. Der insbesondere in den Wintermonaten nachgefragte Lehrgang war speziell auf die Anforderungen unserer Verantwortlichen in den Kinderfeuerwehren zugeschnitten. Geleitet wurde die Schulung von Kreisbrandmeister für Technische medizinische Rettung Christopher Laukner.
Auf dem Programm standen lebensrettende Sofortmaßnahmen, Reanimation mit Herzdruckmassage und AED, das Stillen lebensbedrohlicher Blutungen sowie die fachgerechte Erstversorgung von Wunden. Neben den praktischen Übungen blieb ausreichend Zeit, um individuelle Fragen aus dem Teilnehmerkreis zu klären und konkrete Situationen aus dem Kinderfeuerwehr-Alltag zu besprechen.
Im Landkreis Bayreuth engagieren sich derzeit 370 Betreuerinnen und Betreuer für rund 1.262 Kinder in 73 Kinderfeuerwehren. Im Jahr 2025 fanden insgesamt 1.141 Gruppentreffen statt, bei denen in 5.865 Stunden Wissen, praktische Fertigkeiten und Teamgeist vermittelt wurden.
Mit dem neu erworbenen und vertieften Wissen nach aktuellem Stand der Ersten Hilfe am Kind sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Feuerwehren Eckersdorf, Escherlich-Goldmühl, Gesees, Hollfeld, Kirchenbirkig, Krögelstein, Langenloh, Lindenhardt, Mistelbach, Mistelgau, Neunkirchen, Neustädtlein, Windischenlaibach und Hannberg nun bestens für den Ernstfall gerüstet.
Der verbindliche Bedarf für Kurse wird durch die Kommandantinnen und Kommandanten über die Inspektions-Kinderfeuerwehrbeauftragten an Kreisbrandmeister Christopher Laukner gemeldet. Nach ausreichender Bedarfsmeldung wird dann auf der Lehrgangsverwaltungsseite ein Lehrgang zur Anmeldung eröffnet.
Fotos/Text: KBM C. Laukner/ KBM St. Bleuse




