Erfolgreicher Rückblick auf die erste Blaulicht-Kerwa in Pegnitz

Erfolgreicher Rückblick auf die erste Blaulicht-Kerwa in Pegnitz

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Nach monatelangen intensiven Vorbereitungen haben die am Dianafelsen ansässigen Hilfsorganisationen Feuerwehr, THW und BRK am Wochenende des 13. und 14. Juni 2026, gemeinsam ein großes Fest für die Bevölkerung veranstaltet. Mit der ersten Pegnitzer Blaulicht-Kerwa setzten die Organisatoren nicht nur auf Unterhaltung und Gemeinschaft, sondern boten auch Einblicke in ihre tägliche Arbeit und warben um neue Mitglieder.

Die drei Organisationen setzten sich ein Veranstaltungsformat zum Ziel das Menschen zusammenbringt und die Bedeutung des Ehrenamts sichtbar macht. Zugleich sollte signalisiert werden, dass Helfen keine Farben und keine Grenzen kennt. Die Kompensation der nicht mehr stattfindenden Pegnitzer Zeltkirchweih stellte einen positiven Nebenaspekt der Veranstaltung dar.

Jedem an der Planung Beteiligten war klar: Die Premiere sollte ein Erfolg werden. Schließlich arbeiten Feuerwehr, THW und BRK auch im Einsatz Alltag eng zusammen. Mehrfach im Jahr stehen die Einsatzkräfte Seite an Seite, um Menschen in Notlagen zu helfen und Betreuung zu leisten. Diese bewährte Zusammenarbeit sollte sich nun auch bei der Organisation und Durchführung eines gemeinsamen Festes zeigen.
Bereits in der frühen Planungsphase wurde der Kreis der Organisationen um die Polizei und den Verein BengKids e. V. erweitert.
Der Samstagabend war hauptsächlich für die jüngere und junggebliebene Generation gedacht und aus der Gerätehalle der Feuerwehr wurde ein Tanzsaal, in dem „die Haumdaucher“ für Stimmungs- und Tanzmusik sorgten.

 

Neue Gerätschaft geweiht

Am Sonntag um 9:30 begann ein ökumenischer Gottesdienst, diesmal in der Fahrzeughalle des Technischen Hilfswerks, den die Geistlichen der beiden Pegnitzer Konfessionen, Pfarrer Norbert Förster und sein evangelischer Kollege Pfarrer Daniel Lunk in einer sehr erfrischenden aber auch sehr nachdenklichen Art und Weise zelebrierten und alle Einsatzkräfte der Blaulicht Familie ermutigen, in ihrem Tun und Handeln nicht nachzulassen. Schließlich gaben sie der neu angeschafften Tragkraftspritze der Feuerwehr Pegnitz und zwei Anhängern des THW, auf denen Hochwasserstege bzw. Ausrüstung für Logistik verlastet ist, den göttlichen Segen.

Direkt im Anschluss an den Gottesdienst sprach ein Teil der anwesenden Ehrengäste zu den Einsatzkräften und Mitgliedern der Hilfsorganisationen. Wolfgang Nierhoff der erste Bürgermeister der Stadt Pegnitz, Landrat Florian Wiedemann, MdB Frau Dr. Silke Launert, MdB Frau Lisa Badum, MdL Herr Franc Dierl und Kreisbrandrat Hermann Schreck, sie alle hatten nur anerkennende Worte zur Organisation und Ausrichtung der 1. Pegnitzer Blaulicht Kerwa.

Es nütze nichts, wenn Staat, Länder und Kommunen Millionen in Gerätschaften investieren, aber niemand da ist, um sie einzusetzen, so die Botschaft der Redner. Es werden die Menschen gebraucht, die alles stehen und liegen lassen, um in der Not zu helfen so der einheitliche Tenor der Ansprachen.
Die Helfer des THW luden im Anschluss des Festaktes zum Mittagessen mit typischen fränkischen Köstlichkeiten ein.

Bereits vor 13 Uhr begannen alle Helfer damit, sich und ihre Fahrzeuge zu präsentieren. Am Nachmittag wurden in den Hallen des Bayerischen Roten Kreuzes an die 70 Kuchen von den Gästen verzehrt, welche von den Mitgliedern und ihren Familien für die Gäste bereitgestellt wurden.

Viel Aufsehen erweckte ein ausgedienter Hubschrauber der Polizei gleich im Eingangsbereich der Geräteschau, dieser wurde mit einem Flugsimulator ausgestattet, der sehr hohen Anklang fand. Mit einem abwechslungsreichen Programm, der Präsentation modernster Einsatztechnik und zahlreichen Begegnungen zwischen Einsatzkräften und Besuchern entwickelte sich die erste Pegnitzer Blaulicht-Kerwa zu einem gelungenen Gemeinschaftsprojekt – und zu einem Fest, das vielen Gästen in Erinnerung bleiben dürfte. Aber auch viele Feuerwehren aus dem ganzen Landkreis und der nahen Oberpfalz gaben sich ein Stelldichein und feierten mit ihren Pegnitzer Kameraden. Den weitesten Weg dürften wohl die Helfer des THW Kamenz aus dem Freistaat Sachsen gehabt haben. Genauso erging es den Rettern von BRK und der Wasserwacht.
Von allen Seiten und über beide Tage hinweg hörten die Verantwortlichen nur lobende und anerkennende Worte.

 

Lob und Anerkennung von verschiedenen Seiten bestätigten die Verantwortlichen in ihren Vorhaben und somit kann man von einer erfolgreichen Premiere der ersten Pegnitzer Blaulicht-Kerwa sprechen.

Fotos/Text: FF Pegnitz

 

1. Blaulicht-Kerwa in Pegnitz, Freiwillige Feuerwehr Pegnitz, Inspektion III

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