Witterung beschäftigt die Feuerwehr

Witterung beschäftigt die Feuerwehr

Waren es in den vergangen Tagen unzählige Kaminbrände im Landkreis, so sind es jetzt gebrochene und auf gefrorene Wasserleitungen.

Durch den gestiegenen Energiebedarf in den Wohnungen, wir hatten in den vergangen Tagen Außentemperaturen von unter minus 20° C, wurden verstärkt Kaminöfen befeuert. Hierbei überhitzten teilweise die Kamine und es kam zu so genannten Kaminbränden. Die Feuerwehr kann hier nur den Brandschutz sicherstellen. Der Kamin muss im Beisein eines Kaminkehrermeisters kontrolliert ausgebrannt werden.

Es kann nur nochmals auf den richtigen Umgang mit Kaminöfen hingewiesen werden.

– Es darf nur trockenes und gut abgelagertes Holz (mindestens zwei Jahre) verschürt werden.

– Es darf nur geeignetes Material verbrannt werden (kein belastetes Holz, keine Zeitungen oder Verpackungsmaterial).

– Es ist auf eine vollständige Verbrennung zu achten.

– Das Feuer zwischendurch ausgehen lassen, damit der Ofen abkühlt.

– Den Kamin regelmäßig kehren lassen.

Das Bild zeigt einen Kaminbrand in Haag. Hier stellten die Feuerwehren aus Haag, Großweiglareuth, Unternschreez und Creußen den Brandschutz sicher. Mit der Wärmebildkamera aus Pegnitz wurde nach Glutnestern gesucht.

Zu einigen größeren Wasserrohrbrüchen ist es bereits in den letzten Tagen gekommen. So musste die Feuerwehren Speichersdorf und Kirchenlaibach das Wasser, welches durch den Bruch einer Hauptwasserleitung, in einen Werksverkaufsladen eingedrungen ist, absaugen. Es entstand ein nicht unerheblicher Schaden.

Am Samstag lief in Lindenhardt in einem unbewohnten Haus der Keller voll und von dort auf den Kirchplatz. Passanten alarmierten die Feuerwehr. Nachdem der Keller ausgepumpt war, er war bis zur Decke voll gelaufen, wurde die Ursache schnell gefunden, die Wasseruhr war auf gefroren. Da das Haus nicht beheizt wurde, gefror zudem die Heizung ein. Die Heizkörper verbogen sich durch den Druck und platzten. Auf dem Besitzer kommt nun ein größerer Renovierungsaufwand zu.

Text: Gerhard Eichmüller Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit
Fotos: Gerhard Eichmüller, Josef Failner, Uwe Jacobs

 

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