Schwerer Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2163 zwischen Dressendorf und Allersdorf

Einsätze

Zu einem folgenschweren Unfall es am Montag, 19.02.2018, gegen 16:20 Uhr auf der Staatsstraße 2163 zwischen Dressendorf und Allersdorf gekommen. Die Freiwilligen Feuerwehren Dressendorf, Bindlach sowie der Löschzug Goldkronach-Nemmersdorf wurden zu diesem mit der Meldung eingeklemmter Personen alarmiert. Beim sofortigen Eintreffen an der Einsatzstelle fanden die Einsatzkräfte in drei beteiligten Fahrzeugen nahe des Ortsausgangs Dressendorf vier verletzte Personen auf. Mehrere Personen mussten schwerst verletzt aus ihren Fahrzeugen befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden. Die Feuerwehr übernahm zudem Absperr- und Sicherungsmaßnahmen. Der Einsatz dauerte bis in die späten Abendstunden, ein Sachverständiger wurde an die Einsatzstelle gerufen. Die Einsatzleitung hatte Kommandant Thomas Zapf ( FF Dressendorf ) inne, unterstützt wurde er von Kreisbrandrat Hermann Schreck, Kreisbrandinspektorin Kerstin Schmidt und Kreisbrandmeister Konrad Bauer. Insgesamt waren rund 70 Kräfte im Einsatz.

Im nachfolgenden der Bericht des Polizeipräsidiums Oberfranken:

Schwerer Verkehrsunfall fordert ein Todesopfer

GOLDKRONACH, LKR. BAYREUTH. Ein tragischer Verkehrsunfall ereignete sich am Montagnachmittag auf der Staatsstraße 2163 bei Dressendorf. Eine junge Frau starb im Krankenhaus an ihren erheblichen Verletzungen. Eine 55-Jährige und ein 18-Jähriger erlitten schwere Verletzungen. Die Staatsstraße war im Bereich der Unfallstelle stundenlang gesperrt.

Gegen 16.20 Uhr war der 18-jährige Fahranfänger aus dem Landkreis Wunsiedel mit seinem Fiat von Bayreuth in Richtung Goldkronach unterwegs. Auf der Gefällstrecke kurz vor Dressendorf geriet er aus bislang nicht geklärter Ursache nach links auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal mit einem entgegenkommenden VW Polo zusammen. Im weiteren Verlauf des Unfallgeschehens wird zudem noch ein nachfolgender BMW beschädigt.

 Fahrerin stirbt im Krankenhaus

 Durch den Frontalzusammenstoß erlitten die 21-jährige Fahrerin des VW Polo sowie deren 55-Jährige Beifahrerin schwerste Verletzungen und waren im Fahrzeug eingeklemmt. Beide konnten durch Einsatzkräfte der Feuerwehr aus dem völlig demolierten Wagen gerettet werden und kamen mit dem Rettungsdienst unter notärztlicher Betreuung in umliegende Krankenhäuser. Auch der 18-Jährige zog sich schwere Verletzungen zu und kam in eine Klinik. Die 29-Jährige BMW-Fahrerin aus Bayreuth blieb unverletzt. Trotz ärztlicher Bemühungen starb die 21-Jährige aus dem Landkreis Bayreuth kurze Zeit später im Krankenhaus.

 Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bayreuth unterstützt ein Sachverständiger die Beamten der Polizei Bayreuth-Land bei der Klärung der bislang unklaren Unfallursache. Die Unfallfahrzeuge wurden sichergestellt. Zahlreiche Einsatzkräfte der örtlichen Feuerwehren waren zu Rettungs- und Verkehrsmaßnahmen im Einsatz. Die Staatsstraße 2163 war im Bereich der Unfallstelle mehrere Stunden gesperrt. Es entstand Sachschaden von mehreren Zehntausend Euro.

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