15 Feuerwehreinsatzkräfte, darunter auch eine Kameradin, konnten am Montag, den 27. April 2026, erfolgreich ihre Prüfung zur Atemschutzgeräteträgerin bzw. zum Atemschutzgeräteträger abschließen. Im 30-stündigen Grundlehrgang wurden sie am Standort der Freiwilligen Feuerwehr Waischenfeld sowohl theoretisch als auch praktisch ausgebildet.
Der Lehrgang vermittelte nicht nur fundiertes theoretisches Wissen, sondern legte großen Wert auf eine praxisnahe Ausbildung. In verschiedenen Stationsausbildungen – etwa zur Türöffnung, zum Absuchen von Räumen, zum Verhalten in Notfalllagen sowie zum Transport von Verletzten – sammelten die Teilnehmenden erste praktische Erfahrungen im Umgang mit dem Atemschutzgerät, teilweise sogar unter Nullsicht.
Ein Durchgang durch die Atemschutzübungsanlage der Feuerwache Bayreuth sowie eine realitätsnahe Einsatzübung waren ebenfalls Bestandteil des Lehrplans. Zum erfolgreichen Abschluss gehörte zudem eine schriftliche Prüfung.
Den Grundstein für die zukünftige Tätigkeit als Atemschutzgeräteträger legte Kreisbrandmeister Sebastian Koch, unterstützt von den Kreisbrandmeistern Alexander Schuster und Marco Kießling. Nun gilt es, das Erlernte in den einzelnen Feuerwehren kontinuierlich zu festigen und auszubauen.
Die Kreisbrandinspektoren Danny Hieckmann und Sven Kaniewski dankten den Teilnehmenden für ihre Bereitschaft, diese verantwortungsvolle Aufgabe in den Freiwilligen Feuerwehren zu übernehmen. Sie betonten, dass mit diesem Lehrgang die Basis für die zukünftige Arbeit im Atemschutz gelegt wurde.
Die neuen Atemschutzgeräteträger verstärken künftig die Feuerwehren in Aufseß, Busbach, Gesees, Hummeltal, Kaltenthal, Mistelgau, Obernsees, Pegnitz, Schreez, Waischenfeld und Witzleshofen.
Ein besonderer Dank gilt der Freiwilligen Feuerwehr Waischenfeld sowie ihrer Atemschutzwerkstatt für die hervorragende Unterstützung bei der Durchführung des Lehrgangs.
Foto/Text: KBM M. Alberth-KBI S. Kaniewski/ KBM St. Bleuse








