Langwieriger Gefahrgut-Einsatz auf der BAB 9

Langwieriger Gefahrgut-Einsatz auf der BAB 9

Zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person wurden am Montag, 31.05.2010 die Feuerwehren aus Ottenhof-Bernheck, Plech und Pegnitz auf die BAB A 9 alarmiert. Ein Kleintransporter war im Baustellenbereich auf einen Verkehrssicherungsanhänger der Autobahnmeisterei Trockau aufgefahren. Der Fahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt, konnte aber rasch befreit werden. Er trug schwere Verletzungen davon.

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Gefährlicher als erwartet zeigte sich allerdings seine Fracht. Über 30 verschiedene flüssige und feste Gefahrstoffe in Kleinmengen mussten zunächst identifiziert werden, bevor das Umladen auf das Fahrzeug eines Spezialentsorgungsunternehmens erfolgen konnte. Ausgerüstet mit Chemieschutzanzügen übernahmen dies die Feuerwehren Pottenstein, Pegnitz und Trockau, die umgehend alarmiert wurden. Ebenso wurde der Kreisbrandmeister für Gefährliche Stoffe und Güter, Ralf Riedel an der Einsatzstelle hinzugezogen.

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Über 90 Einsatzkräfte der Feuerwehren, des Malteser Hilfsdienstes, Rotes Kreuz und der Wasserwacht Pegnitz waren im Einsatz, der sich über mehr als 4 Stunden erstreckte. Die Autobahn A9 war komplett gesperrt. Das THW Pegnitz übernahm die Verkehrsabsicherung an den Anschlussstellen Plech und Weidensees.

Der Ersthelfer sowie zwei Feuerwehrmänner mussten vorsorglich medizinisch versorgt werden. Sie waren in die Nähe der Ladung gekommen, bei der giftige Dämpfe austraten.

Die Einsatzleitung übernahm KBI Adolf Mendel, unterstützt von KBM Werner Otto sowie KBM Andreas Mahlert.

Text: Martin Tauber, Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit
Fotos: Martin Tauber

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