Rauchentwicklung in Hummeltaler Seniorenheim

Rauchentwicklung in Hummeltaler Seniorenheim

Am frühen Morgen des 22.06.2012 wurden die Feuerwehren Hummeltal und Gesees sowie die Ständige Wache der Feuerwehr Bayreuth von der Integrierten Leitstelle Bayreuth in ein Seniorenheim in Hummeltal alarmiert, nachdem die dortige Brandmeldeanlage Alarm ausgelöst hatte. Mehrere Atemschutzgeräteträger führten sofort nach Eintreffen eine erste Lageerkundung durch. Unmittelbar hierauf forderte der Feuerwehr-Einsatzleiter, Kreisbrandmeister (KBM) Daniel Ermer, zusätzliche Kräfte an, weil im Heizraum eine starke Rauchentwicklung festzustellen war. Im Hinblick auf das betroffene Objekt wurde der Einsatz vorsorglich auf das Stichwort “B 5 – Brand Altenheim” heraufgestuft, was die Alarmierung eines Großaufgebotes von Feuerwehr und Rettungsdienstkräften nach sich zog.

Das Bayerische Rote Kreuz und die Malteser aus Waischenfeld rückten mit 6 Rettungstransportwagen, 7 Krankentransportwagen und 4 Notarzteinsatzfahrzeugen zur Einsatzstelle aus, darunter auch Einsatzkräfte aus den Landkreisen Forchheim und Tirschenreuth. Die BRK-Schnelleinsatzgruppen aus Mistelgau, Bayreuth und Warmensteinach, der Malteser aus Waischenfeld, sowie die Bergwacht aus Bischofsgrün und Pottenstein befanden sich ebenfalls vor Ort oder auf dem Weg nach Hummeltal. Der Organisatorische Leiter Manfred Huppmann bildete zusammen mit dem Leitenden Notarzt Dr. Stefan Bauernschmitt die Sanitätseinsatzleitung.

Auf Seiten der Feuerwehr wurden zusätzlich die Wehren Mistelgau, Mistelbach, Glashütten, und Spänfleck in Marsch gesetzt, ebenso wie die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung unter der Führung von Kreisbrandinspektor Harald Schöberl. Zudem waren die Polizei, das THW und ein Kaminkehrer vor Ort. KBM Ermer standen außerdem für die Abwicklung des Einsatzes Kreisbrandrat Hermann Schreck und Kreisbrandinspektor Armin Meyer zur Seite. Die Feuerwehrleute belüfteten zunächst das Gebäude und suchten mittels Wärmebildkameras den betroffenen Bereich nach dem Grund der Verrauchung ab. Eine konkrete Ursache dafür konnte jedoch trotz umfangreicher Suche nicht ermittelt werden. Nachdem das Seniorenheim wieder rauchfrei war, konnte der Einsatz binnen relativ kurzer Zeit abgeschlossen werden.

Einige Bewohnerinnen und Bewohner des Heimes wurden vom Personal während der Einsatzmaßnahmen vorsorglich in andere Gebäudeteile verbracht. Sicherheitshalber wurden sie von einem Notarzt untersucht, mussten aber nicht behandelt werden.

Text: Sven Kaniewski, Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit KFV Bayreuth und Frank Zeißler, Pressesprecher BRK
Fotos: Sven Kaniewski, Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit

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