Zeitintensiver Einsatz – Sattelaufleger löst sich von Zugmaschine und stürzt Abhang hinab

Zeitintensiver Einsatz – Sattelaufleger löst sich von Zugmaschine und stürzt Abhang hinab

Am Donnerstagabend gegen 17.00 Uhr befuhr ein mit 17 Tonnen Schrauben beladener LKW die Kreisstraße zwischen Waischenfeld und Langenloh. Kurz nach der Ortsdurchfahrt von Waischenfeld, oberhalb der Hammermühle, löste sich bergauf der Sattelaufleger von der Zugmaschine und stürzte nach rechts einen vier Meter tiefen Abhang hinab. Er kam in einem angrenzenden Feld zum Liegen.

Die alarmierten Feuerwehren aus Waischenfeld und Langenloh sicherten die Unfallstelle ab und richteten nach Absprache mit Beamten der Polizeiinspektion Pegnitz eine Umleitung ein. Die Einsatzleitung vor Ort hatte zweiter Kommandant der Feuerwehr Waischenfeld, Roland Huppmann, inne, der durch Kreisbrandmeister Herbert Neubauer und Kreisbrandinspektor Armin Meyer unterstützt wurde. Ein Rettungswagen der Malteser Waischenfeld und Mitarbeiter des Kreisbauhofs Bayreuth waren ebenfalls vor Ort.

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Das beauftragte Bergungsunternehmen musste mit schwerem Gerät anrücken, um den Aufleger samt Beladung zu bergen. Einige Tonnen Schrauben mussten von Mitarbeitern des Bergungsunternehmens und von den freiwilligen Helfern der Feuerwehr in mühsamer Handarbeit aus dem Feld gelesen werden. Der Sachschaden ist enorm.

Warum sich der Aufleger aus der Verankerung der Zugmaschine lösen konnte, wurde vor Ort durch Polizeibeamte ermittelt. Die Kreisstraße war neun Stunden für den gesamten Verkehr gesperrt. Verletzt wurde zum Glück niemand. Der Einsatz endete gegen 2.30 Uhr.

Text und Fotos: Matthias Hartmann, MHD Waischenfeld

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