Feuerwehr Bindlach verhindert Wohnhausbrand und bringt Person in Sicherheit

Einsätze

Es war bereits der 99. Einsatz im Jahr 2015 für die Freiwillige Feuerwehr Bindlach, als diese am 16.09. um 03.27 Uhr zu einem Kellerbrand in die Stöckigstraße alarmiert wurde. Nur dem raschen und umsichtigen Eingreifen der Helfer ist es zu verdanken, dass ein Wohnhausbrand verhindert werden konnte. Ein Bewohner des Mietshauses hatte zuvor bereits alle Nachbarn alarmiert, die sofort ihre Wohnungen verließen. Eine Bewohnerin wurde von der Feuerwehr aus dem Haus gebracht und dem Rettungsdienst übergeben. Sie kam vorsorglich ins Krankenhaus. Auf das Feuer aufmerksam gemacht wurden einige Bewohner durch einen im Treppenhaus angebrachten Rauchmelder, womit sich einmal mehr die enorme Wichtigkeit dieser technischen Vorrichtung bestätigt hat.

Nach den Löscharbeiten belüftete die Feuerwehr das gesamte Haus und suchte mit der Wärmebildkamera nach möglichen Glutnestern.

Die ebenfalls alarmierten Feuerwehren der Ständigen Wache Bayreuth und Crottendorf konnten nach kurzer Zeit die Einsatzstelle verlassen, für die Feuerwehr Bindlach endete der Einsatz erst nach über drei Stunden. Neben Rettungsdienst und Polizei machte sich Bürgermeister Gerald Kolb ein Bild von der Lage vor Ort. Die Bewohner konnten vorerst nicht in ihre Wohnungen zurückkehren. Feuerwehrleute holten den besorgten Mietern unter Atemschutz wichtige persönliche Gegenstände wie Medikamente und Kleidung aus den verrußten Wohnungen, ehe das Haus versperrt wurde.

Es war bereits der zweite Einsatz der Bindlacher Wehr innerhalb von 24 Stunden. Am Mittag des 15.09.2015 wurde sie gemeinsam mit Heinersreuth, Altenplos und Harsdorf zum Brand einer landwirtschaftlichen Maschine in der Nähe von Obergräfenthal alarmiert.

Text und Fotos: Carolin Rausch, Leiterin Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit

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